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Neue Richtlinien Google verspricht AdSense-Publishern mehr Transparenz

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Von AdSense-Publishern lange gefordert, will Google jetzt den Seiteninhabern mehr Einblick in die Hintergründe von Anzeigenblockaden geben.

Google-AdSense-Werbung unterliegt so manchen Richtlinien - deren Anwendung durch Google vermehrt zu Kritik geführt hat. Dem Feedback von Publishern will Google jetzt Rechnung tragen: Das Unternehmen reagiert auf den Ruf nach mehr Transparenz mit zwei Neuerungen in Bezug auf die Durchsetzung und Vermittlung der Richtlinien gegenüber Publishern.

So will Google in Zukunft schneller Rückmeldung geben, wenn Richtlinienverstöße auf Publisher-Seiten vorgefallen sind. Dank einer neuen Technologie will Google präziser identifizieren, welche individuellen Ads entfernt werden müssen, anstatt im Rundumschlag sämtliche Anzeigen von einer Publisher-Seite abzuschalten.

Regulative Maßnahmen, die eine ganze Webseite betreffen, sollen nur noch im Extremfall durchgeführt werden. Außerdem verspricht Google, Publishern mehr Mitspracherecht zu erlauben, um Störungen bei der Anzeigenauslieferung zu minimieren.

Neue Zentralübersicht

Zur Untermauerung der neuen Richtlinien will Google darüber hinaus einen neuen Hub starten, auf dem Publisher Informationen finden können, wenn auf ihren Seiten Richtlinien verletzt wurden.

Diese Zentralübersicht sei bereits als Pilotprojekt eingeführt und von den testenden Publishern als nützlich befunden worden, so Scott Spencer, Director "Sustainable Ads" bei Google, in einem Beitrag im Google-Branchenblog.

Die Neuerungen sollen bereits in den nächsten Wochen für alle AdSense-Publisher eingeführt werden. Auch für andere Plattformen seien ähnliche Übersichten geplant.

Ende März 2017 hatte es für Google auch in Sachen Suchmaschinen-Update Kritik gehagelt, nachdem ein neuer Algorithmus das Ranking von werbe-orientierten Seiten beeinträchtigt hatte.

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