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Stellenstreichungen bei Motorola

Stellenstreichungen bei Motorola Google legt den Rotstift an

Nach der langwierigen Firmenübernahme geht es jetzt mit den Änderungen bei Motorola los: Google will bei seinem Handy-Hersteller mehr als 20 Prozent der Mitarbeiterschaft einsparen.

Um die 4.000 Stellen sollen bei Motorola gestrichen werden - und damit ein Fünftel der Belegschaft des 20.000 Mitarbeiter starken Hardware-Herstellers. Das berichtet jetzt AllthingsD unter Berufung auf Insider. Der Großteil der Entlassungen soll dabei Mitarbeiter in Werken von Motorola außerhalb der USA betreffen. Ein Drittel der 94 Motorola-Produktionsstätten sollen abgeschafft werden, während die Hauptanlagen in Sunnyvale, Chicago und Peking erhalten bleiben.

Die betroffenen Arbeitnehmer sollen entsprechend abgefunden werden. "Während Motorola erwartet, dass die Strategie neue Möglichkeiten eröffnet und die Mobile-Abteilung wieder in die Profitabilität führt, versteht das Unternehmen, wie schwierig die Änderungen für seine betroffenen Angestellten ist", so ein Motorola-Sprecher.

Die Übernahme des Handy-Herstellers durch Google wurde mit der Zustimmung der chinesischen Wettbewerbsbehörden im Mai 2012 abgeschlossen. In Europa hatte die EU bereits im Februar 2012 grünes Licht für den Deal gegeben.

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