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Yahoo-Gründer Jerry Yang

Google lässt Werbedeal mit Yahoo platzen

Glücklos an der Yahoo-Spitze: Jerry Yang

Glücklos an der Yahoo-Spitze: Jerry Yang

Jetzt ist es amtlich: Weil die Bedenken der Kartellwächter gegen den geplanten Werbedeal zwischen Yahoo und Google zu groß waren, hat der Suchmaschinenprimus jetzt das Projekt gestoppt. Yahoo indes klopft jetzt wieder bei Microsoft an die Tür.

Die geplante gemeinsame Suchwortvermarktung von Yahoo und Google ist vom Tisch: Weil es beiden Unternehmen nicht gelungen war, die Bedenken der Kartellwächter zu zerstreuen, hat Google den Werbedeal jetzt von sich aus gekündigt. Nach vier Monaten Verhandlungen mit den Kartellwächtern sei klar geworden, dass es nie gelingen würde, alle Bedenken zu zerstreuen, schreibt Google-Chefjurist David Drummond im offiziellen . "Wenn wir das Projekt weiter vorangetrieben hätten, hätten wir nicht nur einen langwierigen juristischen Kampf risikiert, sondern auch Beziehungen zu unseren wertvollen Partnern riskiert. Das wäre auf lange Sicht gesehen weder im Interesse von Google noch seiner Nutzer, daher haben wir uns entschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden."

Dem taumelnden Online-Portal Yahoo gehen damit erhoffte Mehreinnahmen in Höhe von hunderten von Millionen Dollar flöten. Entsprechend enttäuscht zeigt man sich dort. Yahoo-Gründer Jerry Yang will jetzt doch wieder bei Microsoft an die Tür klopfen. Eine Übernahme durch den Software-Riesen sei jetzt die beste Alternative für Yahoo - vorausgesetzt der Preis stimme. In Branchenkreisen indes wird gemunkelt, dass Jerry Yang nicht mehr lange an der Spitze von Yahoo agieren werde. Die Gerüchte werden von Yahoo selbst allerdings derzeit noch vehement bestritten.

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