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Übernahmen Google kauft Emu, Youtube kauft Directr

Namensgeber: Der Laufvogel Emu

Shutterstock.com/bondgrunge

Namensgeber: Der Laufvogel Emu

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Google kauft die Messaging-App Emu, die an Siri erinnert. Google-Tochter Youtube legt sich indes mit Directr eine mobile App zu, die das Erstellen von Videos zu Marketing-Zwecken erleichtert.

Google will kleineren Unternehmen helfen, Videowerbung für sich zu machen. Zu diesem Zweck legt sich der hauseigene Videodienst Youtube die mobile App Directr zu, die unter anderem von kleineren Unternehmen dazu genutzt wird, Marketing-Videos zu erstellen. Die auf iOS zugeschnittene Anwendung erlaubt das Filmen, Editieren und Einstellen von Kurzvideos für das Web.

Bisher gab es die Directr-App in zwei Versionen für private und kommerzielle Zwecke. In beiden Fällen ließ sich Directr seinen Dienst versilbern: Während private Nutzer die App zwar kostenlos nutzen konnten, fiel für das Herunterladen eines über die App fertiggestellten Videos eine einmalige Gebühr von 0,99 US-Dollar an. Business-Nutzer mussten bis zu 500 US-Dollar je nach App-Features für die Nutzung berappen. Diese Gebühren könnten in Zukunft jedoch wegfallen.

Über den Übernahmepreis wurde bisher noch nichts bekannt, so das Wall Street Journal. Das Team von Directr soll in Youtubes Video-Ads-Abteilung aufgehen. Für seinen Videodienst hatte Google sich im Juli 2014 nach vorausgegangenen Spekulationen den Streaming-Dienst Twitch zugelegt.

Messaging App für Google

Doch damit nicht genug: Google legt sich auch das Start-up Emu zu. Die siri-ähnliche Mobile-Messaging-App des jungen Unternehmens ist erst seit kurzem aus der Beta-Phase heraus. Mit ihr können Nutzer direkt aus Chats heraus Termine anlegen, Erinnerungen speichern oder einen Tisch in einem Restaurant reservieren. Änlich wie Google Now scannt die Anwendung Konversationen und zeigt Informationen an, die zum Kontext passen. Mitgründer und CEO Gummi Haffsteinsson hat bereits für Google und für Apple gearbeitet, wo er an der Entwicklung von Siri beteiligt war. Ein Preis für die Übernahme ist auch hier bislang nicht bekannt.


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