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HTTPS-Verschlüsselung Google erhöht Mail-Sicherheit

Shutterstock.com/Alexander Supertramp
Shutterstock.com/Alexander Supertramp

Google hat die Verschlüsselung für sein Mail-Angebot ausgeweitet, um Gmail-Nutzer vor unerwünschten Lauschern zu schützen.

Seit 2010 setzt Google HTTPS standardmäßig zur Verschlüsselung seines Mail-Angebots ein. Offenbar gab es aber dennoch bislang offene Übertragungswege, die der Internetkonzern jetzt mit einer Erhöhung des Sicherheitsstandards schließen will.

Ab sofort wird grunsätzliche jede Verbindung zwischen dem User und den Servern verschlüsselt, unabhängig vom Endgerät und unabhängig davon, ob ein öffentliches WLAN genutzt wird. Zudem werden ausnahmslos alle Mails verschlüsselt, die zwischen den Datenzentren des Konzerns übermittelt werden. "Damit stellen wir sicher, dass Ihre Nachrichten nicht nur sicher sind, wenn sie sich zwischen Ihnen und den Gmail-Servern bewegen, sondern auch, wenn sie zwischen den Datenzentren transferiert werden", erklärt Nicolas Lidzborski, der bei Gmail für die Sicherheit zuständig ist, in einem Blogbeitrag.

Als Grund für die Erhöhung des Sicherheitsstandards nennt Lidzborski "die Enthüllungen des vergangenen Sommers" - ein klarer Hinweis auf die Abhörtätigkeit der NSA.

Google überarbeitet seine Produkte regelmäßig, darunter auch die Suche. Derzeit arbeitet das Unternehmen an einer Generation von Panda-Updates, die weniger starke Auswirkungen haben und kleinen Firmen dabei helfen sollen, besser in den Suchergebnissen gelistet zu werden. Doch auch manuell greift Google immer wieder ein und hat vergangene Woche mit efamous ein deutsches Link-Netzwerk abgestraft.

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