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Richtlinien für Händler Google ändert Spezifikationen für Shopping

Shutterstock.com/Andrey Popov
Shutterstock.com/Andrey Popov

Google Shopping hat die Produktfeed-Spezifikationen überarbeitet. Online-Händler sollen mehr Flexibilität bei der Organisation von Artikeldaten bekommen.

Detaillierte Produktdaten sind für E-Commerce-Betreiber einer der Schlüssel zum Erfolg, denn potenzielle Käufer wollen genau wissen, was sie im Internet kaufen. Andererseits können zu viele Informationen den Nutzer überfordern. Um hier die richtige Balance zu finden, hat Google Shopping nun die Feed-Spezifikationen für die werbenden Händler überarbeitet.

Links zu Mobile-optimierten Zielseiten können separat eingereicht werden, damit das Einkaufen auch übers Smartphone Spaß macht. Produkte aus der Kategorie Bekleidung können durch neue Attribute genauer beschrieben werden. Änderungen gibt es außerdem bei von den Händlern selbst zusammengestellten Artikelkombinationen (zum Beispiel Kamera plus Tasche), die bei Google Shopping nun als solche gekennzeichnet werden müssen sowie den Angaben zur Verfügbarkeit einzelner Waren. Die Länge der Beschreibungen wird begrenzt.

Die neuen Spezifikationen für die Produktanzeige treten am 30. September 2014 weltweit in Kraft treten. Händler können jedoch ab sofort ihre Produktdaten entsprechend anpassen. In näherer Zukunft will Google Shopping außerdem die Richtlinien für Zielseiten und die Empfehlungen zur Bildqualität überarbeiten, so das Unternehmen im Adwords-Blog.

Für Google ist Shopping ein wichtiger Bereich: Eine halbe Milliarde US-Dollar will der Internetkonzern in seinen Lieferdienst Shopping Express investieren - ein Angriff gegen Amazon.

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