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Google AdWords

Neue Optionen Google AdWords: Targeting nach Telefonnummer und Postanschrift

shutterstock.com/IB Photography
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Google AdWords erweitert sein Targeting-Angebot. Kunden können künftig die Telefonnummer und Postanschrift nutzen, um die richtigen Zielgruppen zu erreichen.

Bisher war es bei AdWords nur auf Basis anonymisierter E-Mail-Adressen oder anhand von Demographien und Interessen möglich, Konsumenten zielgerichtet anzusprechen. Jetzt hat Google seine Targeting-Optionen um einige neue Funktionen erweitert. Marketers können nun ihre Zielgruppen mit Listen von Postadressen und Telefonnummern definieren, berichtet adage.com.

Die neuen Möglichkeiten sollen effektiver als das Targeting auf reinen E-Mail-Adressen sein, da die Trefferquote bei Telefonnummer und Postadresse meist höher ist. Die Flexibilität bei der Skalierung der Kampagne steigt. Nicht alle Werbungtreibenden haben E-Mail-Adressen für ihre gesamte Kundendatei, und oft stimmen die E-Mail-Adresse, die der Marketer hat, auch nicht mit den Adressen, die Google hat, überein. Die Probleme können nun durch diverse neue Kombinationsmöglichkeiten beim Targeting behoben werden.

Googles Geschäftsbedingungen geben dabei vor, dass Advertiser nur ihre eigenen, selbst erhobenen Daten verwenden dürfen, um ihre Zielgruppe zu erreichen - und keine eingekauften Adressdaten von Drittanbietern.

Targeting auf Telefon und Adresse ist längst üblich, wurde bei Google aber vermutlich wegen der strengen Kontrollen durch Regulierungsbehörden bislang noch nicht umgesetzt.

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