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Consent Management Google Ad Manager liefert ab Mitte August nur noch Werbung bei Zustimmung

shutterstock.com/Datenschutz-Stockfoto und verschiedene Webseiten
shutterstock.com/Datenschutz-Stockfoto und verschiedene Webseiten

Relativ unbemerkt hat Google seine Publisher-Leitfäden für den Google Ad Manager angepasst. Künftig wird nur noch dann Werbung ausgespielt, wenn eine Zustimmung des Nutzers vorliegt. Publishern drohen deswegen Einnahmeverluste.

Von Jan Winkler, Geschäftsführer des Adserver-Anbieters Adspirit GmbH

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verlangt, dass Nutzer darüber informiert werden, wenn ihre Daten für Tracking-Zwecke verarbeitet werden. Die entsprechenden Urteile des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesgerichtshofs machen deutlich, dass Webseitenbetreiber aktiv die Zustimmung der Nutzer einholen und speichern müssen, wenn sie mit Third-Party-Cookies tracken.

Um diese rechtlichen Vorgaben beim Ausliefern von digitaler Werbung zu erfüllen, hat der Branchenverband IAB Europe das "Transparency and Consent Framework" (TCF) entwickelt. Die bisher gültige erste Version (Version 1.1) dieses Frameworks hat Google bislang nicht unterstützt. Google hat aber eine eigene "Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU" (englisch: User Consent Policy).

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