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Kartellvorwürfe gegen Google bleiben bestehen

Kartellvorwürfe gegen Google EU-Behörden bleiben misstrauisch

Die Kartellvorwürfe gegen Google sind nicht vom Tisch, obwohl die US-amerikanische FTC in dieser Sache erst kürzlich den Suchmaschinenbetreiber "freigesprochen" hatte. In Europa wird weiter ermittelt.

Google bleibt im Visier der europäischen Wettbewerbsbehörden. Dabei geht es um die Frage, ob Google seine eigenen Produkte und Dienstleistungen bei der Auflistung von Ergebnissen der hauseigenen Suchmaschine bevorzugt darstellt und damit  Internetnetnutzer auf seine eigenen Seiten führt. "Wir untersuchen die Vorwürfe noch, aber nach meiner Überzeugung lenkt Google Traffic um", sagte der EU-Wettbewerbsschützer Joaquin Almunia gegenüber der . "Ich denke - ich fürchte - dass Google seine dominante Marktposition ausnutzt." Die Behörden und der Internetkonzern befinden sich bereits in Gesprächen. Um den Wettbewerbsrichtlinien in Europa zu entsprechen, könnte Google eigene Angebote, die in Suchergebnissen auftauchen, entsprechend kennzeichnen.

In den USA war eine ähnliche Untersuchung durch die Federal Trade Commission erst kürzlich abgeschlossen worden. Dabei stellte die FTC fest, dass der Vorwurf der Bevorzugung eigener Angebote in den Suchergebnissen nicht statthaft sei. Bei einer waren in dieser Sache nur 40 Prozent der Teilnehmer der Meinung, dass sich Google gegenüber seinen Mitbewerbern fair verhält.

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