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Google+ erlaubt Pseudonyme

Google+ will Pseudonyme erlauben Ende des Klarnamen-Zwangs

Dass der Internetkonzern seine Google+-Nutzer zwingt, sich mit dem echten Namen anzumelden, hat viel Kritik hervorgerufen. An diesem und anderen Punkten wird gearbeitet, um das soziale Netzwerk voranzubringen.

Der Zwang zu Klarnamen soll auf Google+ bald ein Ende haben. Google+-Chef Vic Gundotra erklärte jetzt gegenüber AllthingsD, dass man künftig die Nutzung von Pseudonymen zulassen wolle. Dies sei jedoch kompliziert, da man nicht "die Atmosphäre im Netzwerk ändern" wolle.

Das sind gute Nachrichten für Firmen: Bisher ist es nicht möglich, Unternehmensseiten auf Google+ einzurichten. Zweckentfremdete Nutzerprofile waren von Google kurzerhand gesperrt worden. Spätestens Anfang November sollen Unternehmensprofile verfügbar sein.

Des Weiteren arbeite man auch daran, Google Apps über das Netzwerk bereitzustellen. Außerdem soll eine Developer-Plattform freigegeben werden; diese aber erst, wenn man alles getestet und abgesegnet habe. "Wir wollen nichts Planloses freischalten", so Gundotra. Erste Schnittstellen für Suche, öffentliche Inhalte und Kommentare waren Anfang Oktober geöffnet worden.

Noch ist der Anteil der aktiven Nutzer überschaubar: Im August 2011 haben 1,5 Prozent aller deutschen Internetnutzer mindestens einmal Google+ aufgerufen.

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