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Lizenzdeals zwischen Google und Musiklabels

Lizenzdeals zwischen Google und Musiklabels Auftakt für Musikdienst?

Google soll es gelungen sein, Lizenzvereinbarungen mit zwei weiteren großen Musiklabels abzuschließen. Der Launch eines eigenen Musik-Streaming-Dienstes steht damit kurz bevor - und wird vielleicht sogar heute noch bei der Google-Konferenz I/O vorgestellt.

Mit zwei weiteren Lizenzdeals, die unter Dach und Fach sind, könnte Google endlich in den Musikmarkt einsteigen: Sowohl mit Universal Music als auch Sony Music Entertainment hat sich der Internetkonzern geeinigt. Die Abkommen betreffen die Verwendung von Musik auf Youtube und im Play-Store, schreibt The Verge. Zu beiden Plattformen will Google Abodienste hinzufügen, die das Streamen von Musik erlauben.

Das geplante Abo soll nach Brancheninformationen allerdings keinen kostenlosen Testzugang bieten, wie es einige Konkurrenzdienste im Programm haben. Ob Googles Streaming-Angebot damit der geplante Spotify-Killer wird, bleibt fraglich. Spotify erlaubt seinen Nutzern auch das kostenlose Abspielen von Musik auf dem Desktop und Laptop über einen anzeigenfinanzierten Dienst, während Abonnenten je nach Modell zwischen dem anzeigenfreien Dienst auf dem Computer oder einem Premiumdienst über alle Endgeräte hinweg wählen können. In der Regel verlangen Musik-Streaming-Dienste Abogebühren von rund zehn Euro pro Monat.

Im März 2013 hatte Google bereits ein Lizenzabkommen mit Warner Music geschlossen. Universal und Sony waren damals auch bereits im Gespräch gewesen.

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