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Google-Mutter Alphabet-Quartalszahlen: Internet-Werbung bringt das Geld

Der Umsatz von Google-Mutter Alphabet wuchs im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 22 Prozent auf gut 26 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn stieg von 4,9 auf 5,33 Milliarden US-Dollar.

Jens Büttner

Der Umsatz von Google-Mutter Alphabet wuchs im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 22 Prozent auf gut 26 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn stieg von 4,9 auf 5,33 Milliarden US-Dollar.

Jens Büttner

Bei der Google-Mutter Alphabet läuft alles wie gewohnt: Die Internet-Werbung verdient das Geld, die neuen Geschäftsbereiche verursachen hohe Kosten. Zugleich gibt es deutliche Zuwächse im Geschäft mit Cloud-Diensten und Geräten.

Die Internet-Suche auf Smartphones und Werbung auf der Videoplattform YouTube sorgen für weiter schnelles Wachstum bei der Google-Mutter Alphabet. Die neuen Geschäftsbereiche außerhalb des Google-Kerngeschäfts fuhren unterdessen erneut einen Milliarden-Verlust ein.

Der Alphabet-Umsatz wuchs im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 22 Prozent auf gut 26 Milliarden US-Dollar (24,2 Milliarden Euro). Der Gewinn stieg von 4,9 auf 5,33 Milliarden US-Dollar, wie der Konzern nach US-Börsenschluss mitteilte.

Dennoch enttäuschte der Internet-Riese die Erwartungen der Analysten. Sie hatten mit einem bereinigten Gewinn von 9,62 US-Dollar pro Aktie gerechnet, Alphabet erreichte stattdessen 9,36 US-Dollar. Der Kurs fiel nachbörslich um gut zwei Prozent.

Google bringt das meiste Geld

Nach wie vor verdient Google bei Alphabet das Geld, während die neuen Bereiche wie das Geschäft mit Glasfaser-Leitungen oder die Entwicklung von Software für selbstfahrende Autos hohe Kosten bringen. Diese Sparten kamen im vergangenen Quartal zusammen auf einen Umsatz von 262 Millionen US-Dollar - und verbuchten dabei einen operativen Verlust von knapp 1,1 Milliarden US-Dollar. Dabei machte sich bereits bemerkbar, dass Alphabet-Finanzchefin Ruth Porat mehr Finanzdisziplin bei den neuen Geschäftsbereichen durchsetzte: Vor einem Jahr hatten sie bei Erlösen von 150 Millionen US-Dollar operativ 1,2 Milliarden US-Dollar verloren.

Bei Google stiegen die Werbeerlöse um 17 Prozent auf 22,4 Milliarden US-Dollar. Sie machen damit nach wie vor den Löwenanteil des gesamten Alphabet-Geschäfts aus. Nach wie vor sinken die Erlöse pro Klick auf eine Anzeige - im vergangenen Quartal um 15 Prozent im Jahresvergleich. Doch Google gelingt es weiterhin, dies mit einer steigenden Zahl von Klicks mehr als auszugleichen. Zuletzt waren es auf Google-Seiten 43 Prozent mehr.

Zugleich sprangen die anderen Google-Erlöse um 62 Prozent auf 3,4 Milliarden US-Dollar hoch. Dabei geht es um das Geschäft mit Apps, Cloud-Diensten oder Hardware wie dem neuen Google-Smartphone Pixel.

Google-Chef Sundar Pichai betonte, dass der Konzern das Geräte-Geschäft ernsthaft angehe. Google als führender Entwickler des Betriebssystems Android konkurriert damit direkt mit Herstellern von Android-Smarthones wie zum Beispiel Samsung.

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