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Google AdSense durch die Lupe

Probleme mit Steuerbehörden Google rechnet AdSense-Einnahmen falsch ab

shutterstock.com/Casimiro PT
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Auch AdSense-Einnahmen müssen versteuert werden. Bei der Berechnung hat Google in den USA jetzt einen Fehler gemacht, der die AdSense-Nutzer steuerlich in die Bredouille bringen könnte.

In den USA könnten AdSense-User bei der nächsten Steuerprüfung Probleme bekommen. Nach Informationen des Googlewatchblogs ist die Berechnung der Google AdSense-Einnahmen für Nutzer fehlerhaft verlaufen.

Das wäre normalerweise kein allzu großes Problem, gäbe es in den USA nicht die Pflicht für Google, die AdSense-Einkünfte der Nutzer vorab auch an die Steuerbehörden zu melden. Im aktuellen Fall habe Google dabei den Steuerbehörden bereits den gesamten Jahresumsatz mitgeteilt.

Das Problem: Bei den weitergereichten Summen handelt es sich um die Umsätze inklusive ungültiger Klicks. Normalerweise werden die ungültigen Klicks vom Gesamtumsatz abgezogen - was sich vor allem bei größeren AdSense-Kunden durchaus bemerkbar macht und dementsprechend niedrigere Steuerabgaben nach sich zieht.

Diskrepanzen bei Steuererklärungen

Bei der individuellen Steuererklärung der Nutzer könnte es demnach bald zu Diskrepanzen mit den eingereichten Google-Zahlen kommen, warnt der Googlewatchblog. Vermutlich seien jedoch nur US-Nutzer von dem Problem betroffen, trotzdem sei es auch für deutsche AdSense-Kunden ratsam, die Jahresabrechnung genau zu überprüfen.

Seit Mai 2017 gewährt Google übrigens seinen Publishern im AdSense-Programm mehr Transparenz bei Anzeigenblockaden.

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