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Praxistipp: Was tun mit Adwords mit schlechten Konversionsraten?

Wie Suchmaschinenmarketer damit umgehen, wenn Keywords schlecht performen, erklärt ein Expertenbeitrag auf Getelastic.

Das richtige Keyword beim Suchmaschinenmarketing ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Ermittlung des "Quality Score" und entscheidet damit über Anzeigenpositionierung und Kosten pro Klick. Doch fast jede Suchmaschinenkampagne hat einige oder ein paar Tausend Keywords, die schlechte Klickraten aufweisen. Das Weblog Getelastic erklärt in einem Grundlagenbeitrag, wie Marketer mit diesem Phänomen umgehen sollten.

Insgesamt stünden den Werbeverantwortlichen einige Optionen offen:

1. Gar nichts tun. Ein paar Nieten gibt es immer.

2. Versuchen, den Quality Score zu verbessern, der die Positionierung der Textanzeigen beeinflusst, um so bessere Klickraten zu erzielen.

3. Schlechte Performer löschen.

4. Auf Branding-Effekte setzen. Klicks sind nicht wichtig, was zählt, ist, den Firmennamen prominent in der Headline zu positionieren.

Bevor man allerdings auf die Keyword-Nieten reagiert, empfiehlt GetElastic, erst einmal die Gründe für die schlechten Klickraten zu eruieren.

Weiter zu: Gründe für schlechte Klickraten und wie man sie beseitigt

Gründe für schlechte Klickraten

Wenn die durchschnittliche Anzeigenposition hoch ist, das heißt, die Textanzeigen werden im Schnitt auf den Positionen eins bis drei angezeigt, liegt es vermutlich nicht am Quality Score. Stattdessen hält Getelastic die folgenden Gründe für möglich:

  • Die organischen Rankings für den Suchbegriff sind so hoch, dass Internet-Nutzer nicht auf Keyword-Anzeigen klicken. Expertenrat: Tun Sie gar nichts. Sie zahlen ja schließlich auch nichts für das zusätzliche Branding.
  • Ihr Keyword hat wenig kommerziellen Bezug. Das heißt, Internet-Nutzer, die den Suchbegriff eingeben, sind weniger am Einkauf als an der Recherche informiert. Expertenrat: Optimieren Sie Ihr Keyword. "News" beispielsweise eignet sich hier meist ganz schlecht.
  • Ihr Keyword ist zu ungenau. Expertenrat: Integrieren Sie mehr negative Keywords in Ihre Kampagne und nutzen Sie Google Analytics, um die Suchanfragen herauszufinden, die auf Ihre Anzeige hin reagiert haben.

Wenn Ihre durchschnittliche Anzeigenposition zwischen vier und zehn liegt, haben Sie entweder eines der oben genannten Probleme, oder die folgenden:

  • Sie sind in dem Beta-Programm von "Google Automatic Match". Expertenrat: Lassen Sie sich davon ausschließen. Spielen Sie nicht das Versuchskaninchen für Automatic Match.
  • Ihre Überschrift ist schlechter als die Ihrer Konkurrenten. Ihre Konkurrenz verwendet gewinnendere Überschriften, gewinnendere URLs und motivierendere Handlungsaufrufe. Sie bieten Garantie und kostenlose Lieferung. Expertenrat: Testen Sie verschiedene Anzeigenversionen.

Wenn Ihre durchschnittliche Anzeigenposition unter zehn liegt:

  • Sie bieten zu niedrig. Expertenrat: Steigern Sie Ihr Gebot soweit, dass es für Sie wirtschaftlich noch Sinn macht.
  • Ihr Quality-Score ist schlecht, weil Ihr Keyword in der falschen Adgroup ist. Expertenrat: Schaffen Sie neue Adgroups.
  • Ihr Keyword ist irrelevant für Ihre Produkte. Expertenrat: Prüfen Sie, ob Ihr SEM-Dienstleister Ihr Geschäft richtig versteht.

Noch mehr Praxistipps zum Thema Keyword-Klickraten gibt das Weblog Getelastic.

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