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Zugriff auf WhatsApp Klage gegen Google: Zu große Nähe zu Facebook?

Shutterstock/Ly Tim
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Hatte Google Zugriff auf Daten von WhatsApp-Nutzern? In einer Klage werfen elf US-Bundesstaaten dem Such-Giganten vor, eine geheime Vereinbarung mit der WhatsApp-Mutter Facebook getroffen zu haben. Beide Konzerne stehen schon länger im Fokus der Ermittler.

Gemeinsam mit zehn weiteren US-Bundesstaaten hat Texas eine Klage gegen Google eingereicht. Darin wird dem Suchmaschinengiganten vorgeworfen, mit Facebook eine Vereinbarung über den Zugriff auf Daten von WhatsApp-Nutzern getroffen zu haben.

Der Vorwurf lautet auf Marktmanipulation und Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton schrieb auf Twitter: "Dieser Internetgoliath nutzte seine Macht, um den Markt zu manipulieren, den Wettbewerb zu zerstören und SIE, den Verbraucher, zu schädigen."

Vereinbarung bereits 2015

In der 130-seitigen Klageschrift wird der Vorwurf erhoben, Facebook habe bereits 2015, kurz nach der Übernahme von WhatsApp, eine Vereinbarung mit Google getroffen, die dem Suchgiganten den Zugriff auf Inhalte aus WhatsApp-Chats erlaubt. Wie lange diese Vereinbarung technisch Sinn ergab, ist unter Experten umstritten, denn seit 2016 sind WhatsApp-Chats komplett verschlüsselt. Denkbar wäre allerdings ein Zugriff auf Backup-Daten.

Google und Facebook rücken in den USA immer mehr in das Zentrum umfassender Kartelluntersuchungen. Bereits vor über einem Jahr hatten sich Staatsanwälte fast aller US-Bundesstaaten zu entsprechenden Ermittlungen zusammengeschlossen. Eine erste Klage war im Oktober 2020 eingereicht worden.

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