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Abgestraft - was nun? Fünf Tipps gegen Google Penalty

Ihr Unternehmen ist von heute auf morgen nicht mehr im Suchmaschinenindex auffindbar? Oder einzelne Seiten und Keywords haben drastisch an Rankings eingebüßt? Dann hat Google Sie vermutlich wegen Verstößen gegen die Google Webmaster-Richtlinien abgestraft. Fünf Tipps sollen Abhilfe schaffen.

Was nach einer Abstrafung durch Google zu tun und zu beachten ist, erklärt Paul Bieber, SEO und Social Media Manager bei der Digitalagentur Columbus Interactive.

1. Bewahren Sie einen kühlen Kopf

Nach einer möglichen Google-Abstrafung gilt es, die Ruhe zu bewahren. Denn nur so können Sie die Gründe für die Abstrafung schnellstmöglich beseitigen beziehungsweise rückgängig machen.

2. Erklären Sie Spamlinks für ungültig

Spamlinks beziehungsweise Negative-Links können mit guten SEO-Tools wie etwa Sistrix, Xovi, Searchmetrics etc., aber auch mit den Google Webmaster-Tools aufgespürt werden. Mit dem Disavow-Tool von Google können Sie die Links dann für ungültig erklären. Wählen Sie hier Ihre Domain aus und klicken Sie auf "Links für ungültig erklären". Lesen Sie den gelben Informationstext sorgfältig durch und klicken Sie anschließend wieder auf "Links für ungültig erklären". Laden Sie nun eine Textdatei (.txt) hoch, die nur die Links enthält, die Sie für ungültig erklären wollen. Tipp: Ein erfahrener SEO kann Ihnen bei der Selektierung der Links helfen.

3. Achten Sie auf Unique Content

Der komplette Content (Text/Bild/Video) der Website sollte auf Qualität, Aktualität und Einzigartigkeit geprüft werden. Denn Duplikate Content kommt häufig vor und ist oft die Ursache einer Abstrafung.

4. Vermeiden Sie Programmierfehler

CMS-Aktualität und Fehler im Code-Aufbau sollten analysiert und bearbeitet werden. Gerade Cloaking (Usern werden andere Inhalte gezeigt als Googlebots) kann ein Grund für eine Abstrafung sein.

5. Stellen Sie einen Reconsideration Request

Nach der Bereinigung der Fehlerquelle sollte ein Antrag in den Google Webmaster-Tools auf Wiederaufnahme gestellt werden. Wichtig hierbei: Die eigenen Fehler einräumen und glaubhaft versichern, dass in Zukunft nur noch auf zugelassene Methoden der Google Webmaster-Richtlinien zurückgegriffen wird. Es ist nämlich davon auszugehen, dass abgestrafte Unternehmen unter besonderer Beobachtung stehen.

Facebook und Twitter sind fester Bestandteil in der Social-Media-Strategie der meisten Unternehmen. Mit Google+ wissen viele hingegen noch nichts anzufangen. Dabei liegt es nahe, dass das Google-Netzwerk auch für die Auffindbarkeit in der größten Suchmaschine relevant sein kann. Practicalecommerce.com nennt fünf Gründe, warum man Google+ nicht ignorieren darf

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