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Personalisierte Werbung FLoC: So soll Googles Alternative zum Third Party Cookie funktionieren

Shutterstock/Peterschreiber-Media
Shutterstock/Peterschreiber-Media

Die Ankündigung von Google, ab 2022 auf das Ausspielen von personalisierter Werbung zu verzichten, hat in der Werbebranche für Aufsehen gesorgt. Federated Learning of Cohorts (FLoC) soll die Nutzung von Third Party Cookies ersetzen. Doch die Technik wirft Fragen auf.

Übersetzungsprogramme scheitern, wenn sie darum gebeten werden, den Begriff "Federated Learning of Cohorts" zu übersetzen. "Federated" heißt so viel wie "föderal" oder "verbündet". Das mag bei der Abstimmung von Corona-Maßnahmen im Bund einen Sinn ergeben - bei der neuen Google-Methode zur Bestimmung von Zielgruppen sorgt das Wort für Verwirrung. Dabei könnte Federated Learning of Cohorts - kurz: FLoC - eines der wichtigsten Konzepte für die Ausspielung von Online-Werbung werden. Denn Google will nichts Geringeres als die Nutzung von Third Party Cookies zu Werbezwecken beenden und durch FLoC ersetzen.

Damit kündigt der Konzern gleichzeitig eine Zeitenwende an: Das Ende von personalisierter Werbung auf Basis des Trackings des Suchverhaltens. Als Google dies Anfang März ankündigte, sorgte das für ein mittleres Erdbeben in der Online-Werbebranche. Doch Kennern war klar: Das Third Party Cookie, auf dem bisheriges User Tracking meist basiert, hat keine Zukunft mehr. Zunehmend steht diese Technologie im Fokus von Datenschützern und Gesetzgebern rund um den Globus.

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