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Mobile Ladegeschwindigkeit

Googles Core Web Vitals Diese E-Commerce-Seiten haben die beste User Experience

shutterstock.com/BestForBest
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Google präsentiert mit der Web Vital Initiative eine Möglichkeit, die Unternehmen bei der Optimierung der Ladegeschwindigkeit ihrer Seite unterstützen soll. Wer zu den E-Commerce-Klassenbesten gehört, zeigt ein Ranking.

Bereits eine Verbesserung der Ladegeschwindigkeit von 100 Millisekunden kann die Anzahl der Conversions um bis zu acht Prozent steigern - sagt Google und präsentiert mit der Web Vital Initiative eine Möglichkeit, die Unternehmen bei einer differenzierten Betrachtung der Ladegeschwindigkeit einer Seite unterstützen soll.

Insbesondere drei Metriken wirken sich Google zufolge nachhaltig darauf aus, ob Nutzer ein erstklassiges Website-Erlebnis haben oder nicht.

  • Ladezeit, gemessen am Largest Contentful Paint (LCP)

    Der LCP misst, wann das Hauptelement einer Seite geladen ist - so, dass es für die Nutzer sichtbar ist. Das sollte nicht länger als 2,5 Sekunden dauern.

  • Interaktion, gemessen am First Input Delay (FID)

    Der First Input Delay misst, wie schnell Elemente wie Suchfelder und Buttons auf der Website funktional und klickbar sind. Bis 100 Millisekunden sind dabei für Nutzer tolerabel.

  • Stabilität, gemessen am Cumulative Layout Shift (CLS)

    Der CLS zeigt an, wie groß die Verschiebungen der Elemente beim Seitenaufbau sind. Bestes Beispiel: Buttons, die just in dem Moment verspringen, in dem man sie anklicken will. Liegt der CLS bei 0,1, ist alles im grünen Bereich.
Tabelle

Google

Die E-Commerce-Klassenbesten

Laut Google erreichen 32 Prozent der deutschen Websites bereits gute Werte bei den Core Web Vitals. Damit steht Deutschland im Vergleich besser da als die Konkurrenz in den USA, Großbritannien und den größten europäischen Märkten.

Wer zu den E-Commerce-Klassenbesten hierzulande gehört, zeigt folgendes Ranking:

E-Commerce-Seiten

Google

Genaue Werte nennt Google nicht.

Um die Ladezeiten zu optimieren, arbeitet myToys beispielsweise sowohl in größeren Projekten, wie etwa der Migration in die Cloud, als auch im Daily-Business in crossfunktionalen Teams. "Denn eine schnelle Website, ein wesentlicher Treiber der User Experience, ist das Ergebnis performanter Technologie und optimierten Contents", weiß Florian Schoppé, Teamleiter User Experience myToys.

Tipps für den Start mit der "Core Web Vitals"-Optimierung:

  1. Prüfen, ob die Website bereits den nutzerzentrischen Qualitätskriterien der Core Web Vitals entspricht und wie viele Besucher der Website noch keine ausreichend gute Nutzererfahrung haben.

  2. Kontinuierliches Optimieren und Messen der Web Performance; bestehende Dashboards um die Core Web Vitals ergänzen.

  3. Bei der Optimierung vor allem auf die Ladezeit der größten Elemente (LCP), die Funktionalität der klickbaren Elemente (FID) und die visuelle Stabilität (CLS) achten.
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