INTERNET WORLD Business Logo Abo
Pc Analyse Charts

Tracking in AdWords Sechs Tipps für Googles neue "Upgraded URLs"

shutterstock/bloomua
shutterstock/bloomua

Bis Ende Juni haben Werbungtreibende Zeit, ihr Tracking-Management im AdWords-Konto neu zu organisieren. Sechs Tipps für die Umstellung auf das neue Feature "Upgraded URLs".

Google will das Drittanbieter-Tracking im AdWords-Konto neu organisieren und für Werbungtreibende vereinfachen. Dazu bringt das Unternehmen das neue Feature "Upgraded URLs". Advertiser sollen so einfacher Ziel-URLs ändern können, ohne Rücksicht auf die hinterlegten Tracking-Parameter nehmen zu müssen. Durch die Tracking-Vorlage und benutzerdefinierte Parameter können nun für eine Gruppe von Keywords, Anzeigen oder Sitelinks dieselben Tracking-Informationen zentral gebündelt werden, ohne dabei auf individuelle Werte zu verzichten.

Werbungtreibende haben bis Ende Juni 2015 Zeit für die Umstellung, danach stellt Google automatisch um. Tipps für die Umstellung gibt Johannes Lipka, Product und Solution Manager bei der Performance-Agentur eprofessional:
 
1. Stellen Sie so früh wie möglich um. Dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie schon einen Vorsprung in Bezug auf die Anzeigenhistorie haben, wenn der große Rest der Wettbewerber nachzieht. Das wirkt sich unter anderem positiv auf den Qualitätsfaktor aus.

2. Nehmen Sie Ihr Tracking-Konzept kritisch unter die Lupe. Wollen Sie zentral oder dezentral tracken? Es empfiehlt sich eine zentrale Struktur, es sei denn, Sie möchten einzelne Kampagnen gesondert messen. Das kann zum Beispiel bei A/B-Tests der Fall sein oder wenn für einzelne Kontobereiche ein zusätzliches Customer-Journey-Tracking benötigt wird.

3. Überlegen Sie, welche Parameter auf welcher Kontoebene hinterlegt werden sollen. Mit den Upgraded URLs sind keine Parameter-Redundanzen mehr erforderlich.

4. Vermeiden Sie bei der Umstellung auf die Upgraded URLs unbedingt einen Kaltstart. Denn sonst besteht die Gefahr, dass beim Upload Fehler passieren. Machen Sie sich am besten vorab mit dem Format der Bulk-Upload-Tabellen vertraut. Keine Sorge: Die Tabellen-Struktur ist nicht kompliziert.

5. Achten Sie unbedingt darauf, dass die einzelnen Parameter-Werte "encoded" übergeben werden. So vermeiden Sie Fehler im Google-Adwords-System.

6. Warten Sie mit der Anpassung Ihrer eigenen betroffenen Systeme (zum Beispiel Set-up-Tools, APIs etc.) bis der AdWords Editor die Upgraded URLs unterstützt und die Tabellenformate bekannt sind. Google hat das noch für das erste Quartal 2015 angekündigt.
 
eprofessional gehörte zu den von Google ausgewählten Beta-Testern für das neue Adwords- Feature. Einen Bericht darüber gibt es im eprofessional-Blog.

Vor wenigen Tagen gab Google bekannt: Nach nur gut 17 Monaten ist Schluss, der Experten-Videochat Helpouts wird eingestellt. Die Plattform soll am 20. April 2015 endgültig geschlossen werden. 

Das könnte Sie auch interessieren