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Bundesrechenzentrum
Security 15.05.2015
Security 15.05.2015

Politik Bundes-IT fusioniert zu "Bundesrechenzentrum"

Shutterstock/OliverSved/Aquir
Shutterstock/OliverSved/Aquir

Auf Bundesebene kommt es zur Konsolidierung der IT. Drei große IT-Dienstleister des Bundes sollen zum neuen "Bundesrechenzentrum" fusionieren. Nach und nach werden dann weitere IT-Betriebe integriert.

Änderungen bei der Business-IT des Bundes: Die Bundesregierung will die IT-Dienstleister dreier wichtiger Bundesministerien zu einem "Bundesrechenzentrum" (BRZ) zusammenfassen. Wie der Behörden-Spiegel berichtet, sind die IT-Abteilungen des Bundesministeriums der Finanzen (ZIVIT), des Bundesministeriums des Innern (BIT) und des Bundesministeriums für Digitale Infrastruktur und Verkehr (DLZ-IT) betroffen.

Zuständig für das Bundesrechenzentrum soll das Bundesministerium der Finanzen (BMF) sein. Wie Reinhard Brandl von der CSU und Mitglied im Haushaltsausschuss nach Informationen des Behörden-Spiegels sagte, hat es 2013 auf Bundesebene 1212 Rechenzentren gegeben, 132 davon enthalten 30 oder mehr Server.

Bereits am 1. Januar 2016 soll das Bundesrechenzentrum seinen Betrieb offiziell aufnehmen. Ab 2017 werden den Plänen nach weitere IT-Unternehmen in das BRZ integriert und ab 2018 werde man dann die "volle Funktionalität" erreichen.

Aufgrund der zahlreichen Sicherheits-Vorfälle in Unternehmen besteht ein hoher Bedarf an gut ausgebildeten IT-Security-Spezialisten. Es ist deswegen kein Wunder, dass sie laut einer Studie von Dice durchaus ein Einkommen von mehr als 200.000 US-Dollar pro Jahr vorweisen können.

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