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Cybercrime
Security 13.10.2015
Security 13.10.2015

Identitätsdiebstahl Illegale Online-Shops mit falschen Namen

Shutterstock.com/Peshkova
Shutterstock.com/Peshkova

Gefahr beim Online-Shopping: Nicht nur, dass Betrüger mit Produktfälschungen Kasse machen - Identitätsklau macht Nutzer unwissentlich verantwortlich für betrügerische Webseiten.

Produktfälschungen sind im Internet keine Seltenheit. Doch derzeit läuft das Geschäft mit gefälschten Markenprodukten laut NDR besonders gut. Für Internetnutzer gibt es dabei eine doppelte Gefahr. Nicht nur, dass Online-Shopper mit falscher Markenware abgezockt werden, oft stecken hinter den Shops Betrüger, die Nutzerdaten missbrauchen und weitere Betrugsshops auf den Namen von ahnungslosen Usern anmelden.

Der Identitätsdiebstahl läuft in der Regel über Schadsoftware, die auf den betrügerischen Webseiten versteckt ist, aber auch via Phishing-Mails und als Trojaner den PC der Opfer infizieren. Mehr als 250 Nutzer konnte der NDR jetzt bei der Recherche identifizieren. Die meisten Opfer hatten keine Ahnung, dass unter ihrem Namen im Internet windige Geschäfte gemacht werden, für die ihnen gegebenenfalls sogar Haftstrafen drohen.

Um sich gegen Identitätsklau zu schützen können Nutzer über Internetregistraturen wie DENIC nach Domains suchen, die unter ihrem Namen gespeichert werden. Shop-Gütesiegel identifizieren in der Regel Webseiten, die als sicher gelten. Hier sollten Nutzer aber ebenfalls vor dem Kauf prüfen, ob der Link unter den Gütesiegeln direkt auf die beim Prüfunternehmen gespeicherten Zertifikate führt, empfiehlt beispielsweise das Beratungs- und Gütesiegel institut EHI.

Auch Shopbetreiber sollten sich angesichts steigender Cyber-Kriminalitätsraten auf Hackangriffe vorbereiten.

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