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Plattformen 20.10.2014
Plattformen 20.10.2014

Shoppen per Smartphone Zalando setzt auf Fotosuche

Gesehen, fotografiert, geshoppt

Shutterstock.com/Linda Moon

Gesehen, fotografiert, geshoppt

Shutterstock.com/Linda Moon

Nach erfolgreicher Testphase will Zalando seine Fotosuche ausbauen. Mit dieser können Kunden ein Kleidungsstück per Handy ablichten und bekommen anschließend passende Kaufvorschläge angezeigt.

Zalando setzt auf den Will-ich-auch-haben-Effekt: Jemand sieht an einem anderen Menschen ein schickes Kleidungsstück, fotografiert es ab und bekommt daraufhin ähnliche Produkte angezeigt, die er sofort kaufen kann. Auf diesem Prinzip basiert die Shopping-App, die der Online-Händler im Sommer testweise gestartet hat. Nach erfolgreicher Testphase wolle Zalando diesen Service nun ausbauen, schreibt die Wirtschaftswoche.

Denn inzwischen würden Kunden auf der Suche nach einem bestimmten Kleidungsstück täglich mehrere hundert Fotos hochladen. Die Testphase für die iOS App hat Zalando zufolge bereits mehrere tausend Suchläufe in den ersten Tagen verzeichnet. Jetzt können auch Android-Nutzer auf Kleidungssuche gehen. Außerdem wolle das Unternehmen den Erkennungsservice auch international einführen, entsprechende Tests sollen noch in diesem Monat starten. Die Software dafür stammt derzeit noch von dem Londoner Start-up Cortexica, Zalando prüfe aber die Entwicklung einer eigenen Software.

Mit 24,10 Euro ist die Zalando-Aktie am 01. Oktober 2014 zwölf Prozent über dem Ausgabepreis gestartet. Zur Erstemission lieferte der Modehändler an der Börse eine große Schau.

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