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Plattformen 05.10.2021
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Einkaufen im Web So können regionale Online-Marktplätze bei den Kunden punkten

Shutterstock/William Potter
Shutterstock/William Potter

Online einkaufen vom Sofa aus geht schnell und ist bequem - was immer mehr Verbraucher schätzen. Doch nicht nur Shopping-Giganten bieten diesen Service, sondern auch viele regionale Händler. Und die können oft mit einem Heimvorteil punkten.

Wer online Waren bestellt, sollte schauen, ob es auch einen regionalen Marktplatz dafür gibt. Das rät das IT-Portal "heise online". Verbraucherinnen und Verbraucher, die auf regionalen Seiten finden, was sie suchen, erhielten ihren Einkauf oft noch am selben Tag zugestellt. Wer über Shopping-Riesen bestellt, lasse sich dagegen möglicherweise auf unbekannte Anbieter und eine überregionale Zustellung ein, berichtet das Portal.

Vorteil der regionalen Marktplätze: Waren kommen per Fahrdienst schnell nach Hause oder können selbst abgeholt werden. Individuelle Termine etwa zur Anprobe sind möglich, eine fachliche Beratung kann auch online über den Ladenschluss hinaus erweitert werden.

Umtauschregeln können abweichen

Der Nachteil sind mögliche Abstriche im Fall eines Umtauschs. Hier gelten womöglich andere Regeln als beim Rückgaberecht im klassischen Onlinehandel. Dafür seien die Aussichten auf Kulanz besser. Als Beispiele für Anbieter regionaler Marktplätze nennt das Portal "Atalanda", "e-Bay-Deine-Stadt", "Locamo", "Lozuka" sowie "Digitales MV". Manche Händler bieten auch Online-Schaufenster an. Dort kann ein Besucher zunächst online prüfen, ob ein Produkt verfügbar ist, um es dann persönlich abzuholen. Mehr als 300 solche Anbieter listet, nach Städten und Branchen sortiert, die Seite www.lieblingsladen.de auf.

Um Marktplätze und Plattformen drehte sich auch alles auf der hybriden Marktplatz Convention am 29. und 30. September in Köln. Die Bedeutung der Plattformökonomie ist immens - und sehr komplex: Schließlich gibt es um die 170 Online-Marktplätze allein in der DACH-Region. Die drei größten Amazon-Verfolger - Deins. Meins. ebay, Otto Market und  Kaufland.de - bekamen gleich zu Beginn des Events die Gelegenheit, sich zu präsentieren, um anschließend ins Kreuzfeuer genommen zu werden. Sie mussten vor dem Publikum ihren USP erklären und darlegen, warum ihre Plattform für den Multichannel-Mix unverzichtbar ist.

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