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Marktplätze
Plattformen
27.03.2020
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Boom der Online-Marktplätze Der Plattform-Hype greift um sich

shutterstock.com/NTL studio
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Der Plattform-Hype greift im deutschsprachigen E-Commerce um sich: 173 Online-Marktplätze gibt es in der DACH-Region, 92 davon sind erst in den letzten fünf Jahren entstanden. Ist diese Vielfalt zielführend?

Vier Jahre ist es her, dass Zalando, bis dahin Vorzeige-Pure-Player des deutschen E-Commerce, verkündete: "Wir werden das Betriebssystem für Mode." Kurz darauf öffnete der Modehändler ­seinen Shop für externe Händler und Hersteller und übernahm den Marktplatz-Dienstleister Tradebyte.

Mit dem Wandel vom Shop zum ­Online-Marktplatz stieß Zalando eine Entwicklung an, die auf dem deutschen ­E-Commerce-Markt bis heute nachhallt. Online-Marktplätze haben Konjunktur. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht ein weiterer großer oder kleinerer Player im Markt verkündet: Wir sind jetzt auch Marktplatz. Allein im letzten Jahr öffneten so prominente Namen wie Otto, Douglas, Galeria Karstadt Kaufhof, H&M oder Conrad ihre Tore für Drittanbieter. Zu dieser Welle von einheimischen Playern kommt der Trend der Internationalisierung: ­Immer mehr ausländische Marktplätze wie La Redoute, Fruugo oder Joom entdecken den deutschen Markt als lukrative Gelegenheit für sich und eröffnen deutsche Dependancen.

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