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Plattformen 13.06.2016
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Testphase Neue Button-Filter bei Google Shopping

shutterstock.com/ketmanee
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Google Shopping wird für Online-Händler immer wichtiger. Derzeit testet Google drei Varianten von sogenannten Shopping-Filter-Buttons. Damit sollen unter anderem die am besten bewerteten Produkte direkt klickbar sein.

Google Shopping hat sich im vergangenen Jahr zu einem enormen Traffic-Kanal für Advertiser entwickelt, insbesondere via Mobile. Und auch die Zahlen für das erste Quartal 2016 können sich sehen lassen. Google Shopping bescherte deutschen Online-Shops durchschnittlich 46 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Das hat eine Analyse der Hamburger Agentur SearchFusion ergeben. Für die USA sind Wachstumszahlen von 52 Prozent für den selben Zeitraum veröffentlicht worden.

Drei Varianten von Filter-Buttons

Nun sind in den USA bei Google Shopping-Anzeigen sogenannte Filter-Buttons aufgetaucht. Wie die Marketing-Agentur Merkle beobachtet hat, teste der Suchmaschinen-Riese derzeit drei verschiedene Varianten der Button-Filter:

  • "In Store" zeigt Ergebnisse von lokalen Händlern, die sich in direkter Umgebung des Users befinden.
  • "Top-Rated" ordnet die Resultate nach den besten abgegebenen Bewertungen für die Produkte und der
  • dritte Button-Filter sortiert die Suchergebnisse nach dem besten Preis. Dieser soll je nach Produkt von Google individuell vorgeschlagen werden. Sobald der User auf den Button klickt, wird er auf die jeweilige Shopping-Seite weitergeleitet, wo ihm nur diese gefilterten Ergebnisse angezeigt werden.

In dem gezeigten Beispiel von Merkle, bei dem nach einer Kaffeemaschine gesucht wurde, war es bis zu 130 US-Dollar.

Suche nach Kaffeemaschine

Merkle

Anscheinend sollen die neuen Filter-Buttons allerdings nicht auftauchen, wenn man in die Suchleiste Begriffe wie "Top" oder "Best" eintippt. In dem angeführten Beispiel von Merkle sind bei der Suche nach "Best Coffee Grinder" nur die Ergebnisse der Top Rated Kaffeemaschinen ausgespielt worden. Vermutlich übernehmen die Superlative in der Suchleiste bereits eine Art Filterfunktion und deshalb werden bei solchen Suchbegriffen nur die am besten bewerteten Maschinen angezeigt.

Händler, die das Potenzial der "In-Store-Ergebnisse" für sich nutzen wollen, sollten mit den Local Inventory Ads (LIA) für sich werben. Mit dem entsprechenden "In Store"-Button sollen sie die Möglichkeit erhalten, weitere Reichweite zu generieren und Kunden für sich zu gewinnen.

Fazit

Die neuen Filter scheinen eine gute Chance für die User zu sein, noch gezielter ihre Suchergebnisse zu filtern. Und auch für die Händler, die durch gezieltere Filter ihre Produkte besser platzieren können. Bisher handelt es sich bei den Button-Filtern zwar nur um Tests, aber es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis diese auch weltweit offiziell ausgerollt werden.

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