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Plattformen 01.09.2020
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Web-Weihnachten

So optimieren Amazon-Seller ihre Weihnachtsumsätze

shutterstock.com/tagsmylife
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Ein Großteil von Weihnachten wird sich in diesem Jahr wohl im Internet abspielen - und da vor allem bei Amazon. Tipps, wie sich Marktplatzhändler vorbereiten und ihre Umsatzziele maximieren können, hat SellerLogic zusammengestellt.

Trotz der unklaren Lage in Zeiten von Corona plant die Mehrheit der deutschen Verbraucher im Jahre 2020 für Geschenke genauso viel auszugeben wie im Jahr zuvor oder das Weihnachtsbudget sogar aufzustocken. Wie können sich Online-Händler bei Amazon auf die wichtigste Zeit des Jahres vorbereiten? SellerLogic hat für Seller sechs schnelle Tipps zur Umsetzung ihrer Black Friday und Weihnachtsgeschäft-Strategie zusammengestellt.

1. Eigene Produkte auf Amazon bewerben

Während des Black Friday, des Cyber Monday und des Weihnachtsgeschäfts sind potenzielle Kunden auf der Schnäppchensuche. Mit der Schaltung von Werbeanzeigen bei Amazon können Online-Händler die Sichtbarkeit ihrer Artikel erhöhen. Aber Achtung! Alle Online-Händler auf Amazon konkurrieren sehr stark miteinander. Bei der Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft sollten Verkäufer ihre Gebotsstrategie optimieren und das Werbebudget für die Bestseller erhöhen. Das Kampagnenbudget sollte dabei keinesfalls aus den Augen gelassen werden - in der umsatzstärksten Zeit des Jahres könnte die Werbekasse sich schneller leeren als erwartet.

2. Amazon Coupons einsetzen

Mit Coupons können zielgerichtete Werbeaktionen für Amazon-Kunden erstellt und viele Schnäppchenjäger erreicht werden. Amazon Coupons haben mit ihrem charakteristischen orangenen Rabatt-Etikett eine hohe Sichtbarkeit auf dem Marktplatz. In der Kombination mit den gesponserten Werbeanzeigen erreichen die Online-Händler umso mehr potenzielle Käufer.

3. Amazon Buy Box gewinnen - mittels dynamischer Preisoptimierung

Eine Platzierung in der Buy Box bringt bis zu 90 Prozent mehr Verkäufe. Wer als Online-Händler erfolgreich sein will, muss diese zum Teil hart erkämpfen. Einer der wichtigsten Faktoren, die sich auf die Platzierung in der Buy Box auswirken, ist der wettbewerbsfähige Preis.

Amazon pusht bekannterweise nicht nur in der Weihnachtssaison Artikel mit dem optimalen Endpreis. Vollautomatisierte Preisanpassung mit dem SellerLogic Repricer lässt die Artikel der Amazon Seller zum bestmöglichen Preis über die virtuelle Ladentheke schwingen. Online-Händler haben die Möglichkeit, den Repricer für zwei Wochen völlig kostenfrei zu testen. Im Anschluss wird die Mitgliedschaft nicht automatisch verlängert - für die Verlängerung ist die Freischaltung des Tools seitens des Kunden erforderlich. Wechselt der Seller von einem anderen Repricing-Anbieter zu SellerLogic, zahlt er für die Übergangszeit keine Gebühren.

4. Lagerbestand prüfen und schnell nachliefern

Bei einem guten Angebot steigt auch die Nachfrage. Daher sollte der Online-Händler auf die Lagerbestände und auf die Kauftrends achten - wird der Verkauf wegen ausverkauftem Warenbestand abgebrochen, ist die Möglichkeit, in der Weihnachsvorverkaufszeit richtig abzusahnen, verpasst. Wie kann der Online-Händler dem entgegenwirken? Warenwirtschaft ist von großer Bedeutung. Automatisierte Arbeitsprozesse gewinnen mehr Zeit für Wichtigeres.

5. Die Keywords und Produktbeschreibungen anpassen

Um Online-Kunden von angebotenen Produkten zu überzeugen, muss der Händler sich von seiner attraktivsten Seite zeigen und gegebenenfalls die Produktseiten anpassen. Wie eine erfolgreiche Produktseite auszusehen hat, gibt Amazon vor. Genaue, fehlerfreie und ausführliche Beschreibungen der Produkte sorgen für eine längere Verweildauer auf den Detailseiten. Hochwertige Fotos können die letzten Zweifel aus der Welt schaffen. Aussagekräftige Titel und die ersten 1.000 Zeichen der Bulletpoints fallen nicht nur den potentiellen Käufern direkt ins Auge - an diesen Stellen sollten die wichtigsten Keywords verbaut sein, da sie bei der Amazon-Suche besonders relevant sind. Sie beantworten alle Fragen, hinterlassen einen prägenden Eindruck und fördern abschließend den Kauf.

6. Last but not least - FBA-Prozesse auf Rückerstattung prüfen

Nach dem großen Weihnachtsbummel sollten Amazon Seller ihre FBA-Prozesse analysieren. Verkauft der Händler seine Waren über Fulfillment by Amazon, dann lohnt sich ein Blick in die FBA-Prozesse. An den umsatzstärksten Tagen im Jahr können viele Fehler passieren - die Ware geht verloren, wird beschädigt oder der Käufer erhält eine Gutschrift, wovon der Händler nichts weiß. Das kostet viel Geld, muss jedoch nicht unentdeckt bleiben.

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