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07.10.2020
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How-to für Händler Das Q4 des Jahrhunderts auf Amazon: So werden PPC-Kampagnen maximal erfolgreich

shutterstock.com/Mela art
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Prime Day, Black Friday, Cyber Monday und Weihnachten: Amazon-Händlern steht ein viertes Quartal bevor, das es in sich hat. Zeit, die eigenen PPC-Kampagnen für die kommenden Events optimal vorzubereiten und zu steuern. Franz Jordan von Sellics erklärt, wie das geht.

Von Franz Jordan, Gründer und CEO von Sellics

Der Jahresendspurt steht bevor - und auf Amazon wird er diesmal ganz besonders turbulent. Denn die Covid-19-Krise hat auch im Online-Handel ihre Spuren hinterlassen und unter anderem dazu geführt, dass der Prime Day vom Hochsommer auf den Herbst verschoben wurde. Damit steht Händlern und Kunden ein viertes Quartal bevor, das es in sich hat: Prime Day, Black Friday, Cyber Monday und Weihnachten innerhalb von nur drei Monaten.

Zeit, als Händler oder Marke die eigenen PPC-(Pay-Per-Click)-Kampagnen für die kommenden Events optimal vorzubereiten und zu steuern und damit die richtigen Weichen zu stellen.

Ein kurzer Rückblick: Corona und die Folgen

Die Verschiebung des Prime Day in Q4 ist eine Konsequenz aus der Corona-Krise. Die Pandemie hat dafür gesorgt, dass sich die Dynamiken im Online-Handel und bei Online-Werbung stark veränderten. Zu Beginn der Krise sorgte die aufkommende Unsicherheit dafür, dass rund 40 Prozent der Werbetreibenden auf Amazon angaben, ihr Budget kürzen zu wollen.

Tatsächlich erlebten Werbetreibende auf dem deutschen Marktplatz aber durchschnittlich im März und April einen Boom mit Steigerungen des Werbeumsatzes von bis zu 48 Prozent. Die Situation von damals - etwa zwischen Anfang März bis Ende April - mag auf den ersten Blick nicht auf Q4 zuzutreffen - doch das täuscht. Denn die Folgen im Zuge des Höhepunkts der Corona-Pandemie haben Auswirkungen bis heute:

Corona-Virus-Effekt

Der Corona-Virus-Effekt auf Amazon-PPC: höhere Umsätze und Klicks, gesunkene CPCs

Sellics

Online-Enthusiasten haben sich seitdem noch stärker am E-Commerce orientiert und sich auch an größere Anschaffungen wie Waschmaschinen oder Möbel gewagt - und gewöhnt. Der Wegfall von stationären Optionen hat dem Online-Handel insgesamt viele neue Kunden bescheren können. Einige, die während der Pandemie zum ersten Mal bei Amazon bestellt und gute Erfahrungen gemacht haben, werden vermehrt auch in Zukunft erneut über das Internet bestellen.

 

Werbetreibende konnten deshalb auch im weiteren Jahresverlauf (März bis Juli) im Vergleich zum Vorjahr sehr positive Bedingungen vorfinden: gestiegenen Traffic beziehungsweise Klicks (Plus 119 Prozent) und Umsätze (Plus 125 Prozent) sowie gleichzeitig geringere Kosten (CPCs - Cost-Per-Click - Minus 11 Prozent) - insgesamt also einen deutlich besseren Return on Ad Spend (ROAS).

 

Gewisse Versand- und Lagereinschränkungen, die Amazon während der Corona-Krise auf sogenannte "nicht-essenzielle" Produkte erhob, sind außerdem mittlerweile kein Thema mehr. Es sind deshalb positive Effekte in allen Produktkategorien zu erwarten.

 

Insgesamt steht deshalb ein "Q4 des Jahrhunderts" in Aussicht - mit Prime Day im Herbst sowie sehr positiven Bedingungen und Rekordumsätzen.

Vorhersage

Vorhersage: Werbeumsätze 2020 - Amazon Q4 des Jahrhunderts

Sellics

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