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Amazon 30.01.2019
Amazon 30.01.2019

AmazonWorld News KW05 Online-Marktplätze müssen SERPs transparenter erklären

shutterstock @MIND AND I
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EU beschließt transparentere Suchergebnisse auf Online-Marktplätzen / US-Hersteller produzieren Amazon-exklusive Marken / Ex-Soldaten für die Logistik gesucht / Was Amazon mit Alexa plant

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AMAZON MARKTETPLACE

EU beschließt transparentere Suchergebnisse auf Online-Marktplätzen: Online-Marktplätze und Vergleichsdienste müssen künftig Nutzer in der EU über die Parameter informieren, die über die Positionierung in den Suchergebnislisten entscheiden. Auch muss dargestellt werden, ob die Marktplätze die Echtheit von Produktbewertungen überprüfen. Dies sieht ein Gesetzentwurf vor, den der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des EU-Parlaments am Dienstag mit großer Mehrheit angenommen hat. >>>Heise.de

US-Hersteller produzieren Amazon-exklusive Marken: Der Online-Händler Amazon macht Herstellern die Entwicklung exklusiver Marken schmackhaft, die nur im Shop des E-Commerce-Primus angeboten werden. Zu den ersten Partnern gehören neben einem Matratzenproduzenten auch zwei US-Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln. >>>Business Insider

Was das Verbot des Dash-Button bedeutet: Das OLG München hat in der Berufungsinstanz auf Klage der Verbraucherzentrale NRW ein Verbotsurteil des Landgerichts München zum Amazon Dash-Button bestätigt und die Revision nicht zugelassen. ECC-Club-Mitglied Rechtsanwalt Rolf Becker, Partner bei Wienke & Becker Köln, erläutert die aktuelle Rechtsprechung und Folgen für innovative Verkaufskonzepte. >>>IFH/ECC Blog

Künstler beschweren sich über Amazon: Auf dem Online-Marktplatz ist offenbar der Handel mit gefälschtem Kunsthandwerk gang und gäbe. Die kleineren Anbieter kritisieren, dass Amazon hier - anders als bei großen Marken - nicht hart durchgreift. >>>derStandard.at

AMAZON LOGISTICS

Ex-Soldaten für die Logistik gesucht: Amazon sucht derzeit für das neue Logistikzentrum in Rheindahlen per Stellenanzeige einen Bereichsleiter „mit militärischem Hintergrund“. Schon seit 2010 gäbe es bei Amazon ein offizielles Programm, dass sich speziell an Fach- und Führungskräfte des Militärs richte, so eine Amazon-Sprecherin. Denn ehemalige Bundeswehroffiziere seien in der Lage, große Teams zu leiten und hätten oft Erfahrungen mit logistischen Aufgaben. >>>RP-Online

Ausliefer-Roboter in Seattle im Test: Scout heißen die Maschinen-Zusteller und sind in Seattle von Montag bis Freitag bei Tageslicht im Einsatz. Die ersten Lieferungen werden von Amazon-Mitarbeitern begleitet. Insgesamt ist rund ein halbes Dutzend Scouts im Einsatz. >>>Internetworld

AMAZON BUSINESS

Was Amazon mit Alexa plant: Max Amordeluso, EU Evangelist für Amazon Alexa, erklärt im Interview mit INTERNET WORLD Business, wie es Amazons Sprachcomputer innerhalb weniger Jahre in über 100 Millionen Geräte geschafft hat und warum er Alexa als Kollegin betrachtet. Auf der TrendArena der Internet-World Expo kann man Amordeluso live erleben. Der Zutritt ist für alle Messebesucher kostenlos. >>>Internetworld.de 

Mitarbeiter twittern gegen Kritik: Amazon steht wegen seiner Arbeitsbedingungen immer wieder in der Kritik. In Deutschland geht das Unternehmen jetzt wohl mit einer neuen PR-Strategie dagegen an: Versand-Mitarbeiter antworten auf kritische Tweets und polieren das Image von Amazon auf. >>>Amazon Watchblog

AMAZON ZAHLEN

20 Prozent des US-amerikanischen Kosmetikumsatzes wurde 2018 online erzielt. Die Online-Umsätze der Branche wuchsen im letzten Jahr zweistellig - was vor allem dem Einstieg von Amazon in das Kosmetik-Geschäft zuzuschreiben ist. >>>Tamebay

Morgen legt Amazon seine Zahlen für das vierte Quartal 2018 vor. Aufgrund des kolportierten herausragenden Weihnachtsgeschäfts erwarten Analysten für den Berichtszeitraum Oktober bis Dezember einen Umsatz von 71,9 Milliarden US-Dollar sowie einen EBIT von 3,7 Milliarden US-Dollar. >>>Der Aktionär

AMAZON O-TON

"You can't beat Amazon on their own terms."

Die US-amerikanische Retail-Analystin und Buchautorin Natalie Berg ist überzeugt, dass stationäre Händler Amazon nicht dadurch schlagen können, dass sie nur ihr eigenes Online-Geschäft vorantreiben. Stattdessen sollten sie sich auf das stationäre Einkaufserlebnis konzentrieren - und begreifen, dass stationäre Geschäfte auch als Logistikzentren für den Online-Versand dienen können. >>>Tamebay

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