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Amazon 28.11.2018
Amazon 28.11.2018

AmazonWorld News KW48 Wie Amazons Direkt-Deals mit Herstellern Dritthändlern das Leben schwer machen

Was der Deal zwischen Amazon und Apple für Dritthändler bedeutet / Marketplace-Händler für Usability-Studie gesucht / Was passiert, wenn Amazon scheitert / Warum Händler FBA nutzen - und warum nicht / Über 180 Millionen verkaufte Produkte bei Amazons Cyber Weekend

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AMAZON MARKETPLACE

Wie Amazons Direkt-Deals mit Herstellern Dritthändlern das Geschäft verhageln: Apple verkauft seit Anfang November einige seiner begehrten Produkte direkt über Amazon. Nur authorisierte Reseller dürfen seither Apple-Produkte oder Beats-Kopfhörer verkaufen, alle anderen Dritthändler, die bisher mit Apple-Produkten auf Amazon handelten, wurden von Amazon darüber informiert, dass ihre Produkte demnächst vom US-amerikanischen Amazon-Shop entfernt werden. Ähnliches passierte vor gut einem Jahr Verkäufern, die Nike-Produkte auf Amazon vertrieben - in dem Moment als der Sporthersteller selbst mit Amazon kooperierte, war ihr Geschäft tot. Je mehr große Brands direkt mit Amazon kooperieren, desto schwieriger dürfte das klassische Reseller-Geschäft werden, argumentiert deshalb überzeugend >>>Marketplace Pulse

Marketplace-Händler für Usability-Studie gesucht: Amazon möchte die Website services.amazon.de für potentielle Verkäufer attraktiver gestalten. Hierzu führt das Marketplace-Team eine Usability-Studie mit Online- oder Offline-Verkäufern durch, die möglichst unerfahren mit dem Verkaufen auf Amazon sind und so einen frischen Blick mitbringen. >>>Shopanbieter.de

Was passiert, wenn Amazon scheitert: Irgendwann gehen auch für Amazon die Lichter aus, ließ Firmengründer Jeff Bezos kürzlich verlauten. Auch wenn er damit eher den Ehrgeiz seiner Mitarbeiter anstacheln wollte - Amazon-Händler Florian Obermüller hat sich schon einmal Gedanken gemacht, wie das Business ohne Amazon aussehen könnte. >>>Multichannel-Rockstars-Blog

Warum deutsche Amazon-Seller FBA nutzen - und warum nicht: Rund 45 Prozent der deutschen Amazon-Händler versenden ihre Ware via Fulfillment by Amazon (FBA). Die Meinungen von Kritikern und Befürwortern des Logistik-Services gehen weit auseinander. >>>Internetworld

So können Händler von Repricern profitieren: Der Wettbewerb zwischen Markenherstellern und Händlern auf den großen Marktplätzen ist hart und nur mit einer ausgefeilten Preisstrategie zu gewinnen. Algorithmen greifen hier helfend unter die Arme. >>>Etailment

AMAZON BUSINESS

Amazon will FMCG-Hersteller zu Alexa lotsen: Nur zwei Prozent aller Echo-Besitzer haben in diesem Jahr über den Echo auch eingekauft. Um das zu ändern, will Amazon Konsumgüterhersteller motivieren, Alexa zu Werbezwecken zu nutzen und auf die Voice-Order-Möglichkeit ihrer Produkte hinzuweisen. Im Gegenzug sollen die Hersteller Kundendaten erhalten. >>>Recode

Amazon Pay versucht, stationäre Geschäfte zu gewinnen: Der Online-Marktplatz spricht in den USA aktuell offensiv Tankstellen, Restaurants und andere stationäre Geschäfte an, um Amazon Pay als Bezahlart am POS zu etablieren, berichtet das Wall Street Journal. In den Amazon-Buchläden kann Amazon Pay bereits zur Zahlung verwendet werden, indem mit der App ein QR Code gescannt wird. Ähnlich könnte die Zahlung auch an anderen POS funktionieren. >>>via The Verge

Peinliche Datenpanne kurz vor Black Friday: Durch eine technische Panne sind die Namen und E-Mail-Adressen mehrerer amerikanischer und europäischer Kunden des Online-Handelsriesen Amazon nach dessen Angaben auf die Internetseite des Unternehmens geraten. "Wir haben das Problem geregelt und die Kunden unterrichtet, die betroffen sein könnten", sagte er dem Technologie-Portal "TechCrunch". Zu Ursachen und Ausmaß des Fehlers, gab es keine näheren Angaben. Ein Hackerangriff stehe aber nicht dahinter, ließ Amazon verlauten. Die Passwörter seien sicher geblieben. >>>n-tv

Amazon pusht Robotic-Apps: Amazon bringt mit dem RoboMaker einen neuen AWS-Dienst für die Entwicklung und die Simulation von Robotic-Apps auf den Markt. Außerdem kann die Lösung auch für das Flottenmanagement genutzt werden. >>>com!

AMAZON ZAHLEN

Über 180 Millionen Produkte sind am Cyber Weekend von Donnerstag vor Black Friday bis einschließlich Cyber Monday auf Amazon verkauft worden. >>>t3n.de

Alle halbe Jahre wieder taucht in der E-Commerce-Szene jemand auf, der zu tief in seinen Kaffeesatz geschaut hat und der Branche erzählen will, wie hoch Amazons Anteil am deutschen Gesamthandelsumsatz ist, schimpft Peter Höschl von shopanbieter.de. Sein aktueller Stein des Anstoßes ist die Studie Amazon Watch Report von eTribes, factor-A, Payback und der Universität St. Gallen. Herausgekommen sei "fortgeschrittene Kaffeesatzleserei", so Höschl. >>>shopanbieter.de

AMAZON O-TON

"Aufgrund seiner gut aufgestellten Logistikprozesse konnte der Handelriese bisher jeden Streik parieren. Durch diese beharrliche Gegenwehr und ihre Standhaftigkeit gegenüber den absurden gewerkschaftlichen Forderungen bewahrt Amazon den gesamten Onlinehandel vor einer bedrohlichen Kostenlawine. So ambivalent auch vieles, was Amazon tut, bewertet werden kann, in diesem Fall dürfen wir uns alle freuen, dass das Unternehmen so aufrecht und potent ist."

Mark Steier von Wortfilter hat sich seine Gedanken zum Dauerarbeitskampf Verdi vs. Amazon gemacht - und sich mit seiner Einschätzung gewohnt weit aus dem Fenster gelehnt. >>>Wortfilter

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