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Amazon 08.08.2018
Amazon 08.08.2018

AmazonWorld News KW32 Amazon verschärft Regeln für Produktrezensionen

Rezensionen für rabattierte Produkte werden blockiert / Bargeld-Zahlung wird in Deutschland eingeführt / Kofferraumlieferung bei Whole Foods / Amazons Lobby-Maschinerie / Nur einer von 50 Alexa-Nutzer kauft per Sprachbefehl ein

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AMAZON MARKETPLACE

Amazon verschärft die Regeln für Produktbewertungen: Selbst bei verifizierten Käufen blockiert der E-Commerce-Riese nun eine Rezension, wenn der Kunde für das Produkt einen Rabatt erhalten hat. >>>Internetworld

Amazon lässt mit Bargeld zahlen: Was in den USA schon seit über einem Jahr unter dem Namen "Amazon Cash" bekannt ist, funktioniert seit dem 31.07.2018 nun auch in Deutschland. "Amazon vor Ort aufladen" heißt der Service hierzulande, der es Amazon-Kunden ermöglicht, Bargeld auf ihr virtuelles Amazon-Konto zu übertragen. >>>Giga.de

AMAZON SEMINAR

Amazon: Einsteigen und durchstarten. Auf Amazon warten auf Händler und Marken große Umsätze, der Einstieg aber stellt eine nicht zu unterschätzende Hürde dar. Damit Ihnen der Start auf Amazon glückt, erklärt Ihnen Michael Frontzek, Wirtschaftspsychologe und Gründer von MiToU, am 26. und 27. September in Köln alles, was Sie wissen müssen. >>>zur Anmeldung

AMAZON LOGISTICS

Amazon testet Kofferraumlieferung bei Whole Foods: Im Kampf um bequeme Lebensmittelkunden führt Amazon einen neuen Service ein. Über die Prime-Now-App können Kunden Lebensmittel bestellen und sich dann vor der Bio-Supermarktkette Whole Foods in den Kofferraum liefern lassen - und das schon innerhalb von 30 Minuten. Zunächst wird das Angebot in Sacramento und Virginia Beach getestet. Weitere Städte sollen folgen. >>>Reuters.com

AMAZON BUSINESS

Amazon, Zalando und Co: Webshop-Betreiber passen die Preise für ihre Produkte oft an - teilweise sogar täglich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Marktwächter-Teams der Verbraucherzentrale Brandenburg. >>>Internetworld

Amazon umwirbt C+C-Händler: Amazon will auch im Großhandelsgeschäft Fuß fassen und umwirbt jetzt aktiv C+C-Händler für eine Kooperation. Das könnte den Kampf um Gastronomie-Kunden und Trader in der Branche noch befeuern. Auch Metro rüstet auf. >>>Lebensmittel Zeitung (fürAbonnenten) 

Wie Amazon zur politischen Supermacht wird: Amazon-Gründer Jeff Bezos hat eine der mächtigsten Lobby-Maschinerien aufgebaut. 101 Lobbyisten sind für den Internet-Riesen inzwischen im Einsatz. Die Lobby-Ausgaben summierten sich im ersten Halbjahr 2018 bereits auf sieben Millionen Dollar. Zusätzlich investiert Amazon mehr als andere Tech-Kolosse in die US-Kongresswahlen vom November. Der Aufstieg zur politischen Supermacht fällt zusammen mit der Expansion in immer mehr Märkte. >>>Bazonline.ch

Amazon optimiert Steuerabgaben in Großbritannien: Amazon hat in Großbritannien 2017 seine Umsätze und Gewinne kräftig gesteigert, aber nur wenige Steuern gezahlt. Nach den Finanzdaten hätte das Unternehmen eigentlich 4,6 Millionen Pfund (5,2 Millionen Euro) an den britischen Fiskus abführen müssen. Mit diversen Vermeidungsstrategien – darunter die als Kosten abgesetzte Abgabe von Aktien an Mitarbeiter – wurde diese Summe auf 1,7 Millionen Pfund gesenkt. Besonders Einzelhändler, die ihr Geschäft klassisch mit Geschäften vor Ort betreiben, sind darüber verstimmt und sprechen von Wettbewerbsnachteilen. >>>Handelsblatt.com

Amazon will sich von Oracle lösen: Bis zum Jahr 2020 will sich Amazon vollständig von Oracle lösen. Die Technologie skaliere nicht weit genug, um den Leistungsanforderungen des E-Commerce-Giganten zu genügen, heißt es zur Erklärung. >>>Inside-IT.ch

AMAZON ZAHLEN

Nur einer von 50 Alexa-Nutzern kauft auch. Und selbst wenn die Nutzer die Shopping-Funktion einmal ausprobiert haben, bleibt es meist bei dem einen Versuch: Etwa 90 Prozent haben danach aufgegeben, Alexa einzukaufen, werden interne Zahlen zitiert. Immerhin jeder Fünfte hätte sich schon einmal mit Alexa über den Bestellstatus seines Produktes informiert. >>>FAZ.net

AMAZON O-TON

"Das gegenwärtige Wachstum im Online-Handel geht zu einem sehr großen Teil zugunsten von Amazon. Zum einen tritt der Konzern selbst als Händler auf, zum anderen ist Amazon eine bedeutsame elektronische Plattform für dritte Einzelhändler. Wir sprechen hier von Hybridplattformen. Bei solchen Plattformen besteht immer auch ein gewisses Potential für eine Wettbewerbsbehinderung der anderen Händler auf der Plattform. Uns liegen hierzu auch Beschwerden vor. Wir wollen uns daher diesen Teil des E-Commerce genauer anzuschauen."

Kartellamtschef Andreas Mundt hat den E-Commerce-Riesen Amazon im Visier. Eine Sektoruntersuchung wie bei Vergleichsportalen oder in der Online-Werbung ist aber nicht geplant. Stattdessen könne man sich dem Thema konzeptionell nähern oder sich zu gegebener Zeit bestimmte Aspekte der E-Commerce-Plattformen im Rahmen eines Verfahrens anschauen. Auf jeden Fall werde es ein wichtiger Schwerpunkt der eigenen Arbeit. >>>FAZ.net (Premium) 

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