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Parkuhren in Austin, Texas
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26.01.2022
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Betrugsprävention Der Parkuhr-Trick: Wieso QR-Codes am PoS potenziell riskant sind

Shutterstock / Luis A. Orozco
Shutterstock / Luis A. Orozco

Berichte aus Texas über manipulierte Parkuhren weisen auf ein Problem mit QR-Codes hin: Sie lassen sich leicht fälschen. Händler, die die praktischen Codes am Point of Sale (PoS) einsetzen, sollten sich dessen bewusst sein und zu Gegenmaßnahmen greifen.

Die Polizeibehörden in Austin im US-Bundesstaat Texas haben jüngst über Soziale Netzwerke eine Warnung vor Betrügern verbreitet, die Bürger mit einem miesen Trick um ihr Geld prellen. Seit einiger Zeit bietet die Stadt an, angefallene Parkgebühren schnell und einfach mit dem Smartphone zu bezahlen, Schlüssel dazu ist ein QR-Code, der auf jeder Parkuhr angebracht ist (im Bild oben leider nicht zu sehen). Betrüger hatten an verschiedenen Parkuhren diese Codes mit Aufklebern abgedeckt, auf denen andere QR-Codes abgebildet waren - die ahnungslosen Bürger auf eine falsche Seite weiterleiteten.

Renaissance der QR-Codes

Tricks dieser Art sind nicht neu. In Zeiten von Corona haben die einst schon totgesagten QR-Codes eine Renaissance erlebt. Die Foto-Apps moderner Smartphones erkennen automatisch, ob im Bild ein QR-Code zu sehen ist. Sie lesen die Informationen aus und bieten an, den im Code versteckten Link auszuführen. Die dafür erforderliche Bestätigung führen die meisten Nutzer ähnlich enthusiastisch aus wie das Wegklicken eines lästigen Cookie-Banners. 

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