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Payment 29.07.2019
Payment 29.07.2019

Payment News KW 31 Was die Zwei-Faktor-Authentifizierung von den Händlern fordert  

shutterstock.com/mirtmirt
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Die Payment-News der Woche: Zwei-Faktor-Authentifizierung: Worauf Händler sich vorbereiten müssen / PayPal kürzt Umsatzprognosen / Tinder umgeht Google-Provision beim Bezahlen / "Libra"-Betrüger auf Facebook entdeckt

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News

Zwei-Faktor-Authentifizierung I: Worauf sich Händler sich vorbereiten müssen: Ab 14. September 2019 gilt die Pflicht zur Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Bezahlen im Web. Es gibt aber einige Ausnahmen, etwa für Kleinbeträge sowie das sogenannte Whitelisting. Auch das Thema Übergangsfristen ist noch nicht vom Tisch. Was Händler jetzt wissen müssen. >>> Internetworld.de 

Zwei-Faktor-Authentifizierung II: Was eine Fristverlängerung bedeutet: Mehr als drei Jahre hatten die Beteiligten Zeit, sich auf die Einführung der Zwei-Faktor-Authentifizierung vorzubereiten. Dennoch sind nur rund 40 Prozent der europäischen Händler tatsächlich bereit, die neuen Regelungen fristgerecht einzuhalten. Die Europäische Vereinigung der Zahlungsdienstleister für Händler hat daher eine Fristverlängerung von mindestens 18 Monaten gefordert. Kritiker argumentieren, dass eine Fristverlängerung den Aufwand nur verlängert und auch Klagen nach sich ziehen könnten. Dennoch bleibt zu überlegen, ob bei Vorhaben dieser Größenordnung auf europäischer Ebene nicht generell eine schrittweise Einführung sinnvoll sein könnte. >>> Pymnts.com

Zwei-Faktor-Authentifizierung III: Mehrheit wählt die PIN: 45 Prozent der Verbraucher finden die Zwei-Faktor-Authentifizierung gut, weil sie mehr Sicherheit beim Bezahlen bringt. 37 Prozent haben bereits mindestens eine Anwendung auf die doppelte Authentifizierung umgestellt. Das hat eine repräsentative Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von Mastercard ergeben. Wenn sie die Wahl haben, würden sich 49 Prozent für eine zusätzliche PIN, 30 Prozent für einen Fingerabdruck entscheiden. >>> Presseportal.de (Pressemitteilung Mastercard)

PayPal senkt Umsatzprognose für 2019 trotz guter Quartalszahlen: Die Einnahmen sollen demnach  zwischen 14 und 15 Prozent steigen, und zwar auf 17,6 bis 17,8 Milliarden US-Dollar. Bislang war das Unternehmen von einem Umsatz von bis zu 18,1 Milliarden Dollar ausgegangen. Als einen Grund nannte PayPal "Verzögerungen bei der Integration von Produkten". Im abgelaufenen zweiten Quartal kletterte der Umsatz um zwölf Prozent auf 4,31 Milliarden US-Dollar. Das war etwas weniger, als von Analysten vorhergesagt. Der Gewinn stieg um 56 Prozent auf 823 Millionen US-Dollar. >>> Internetworld.de  >>> n-tv.de

Die Deutschen nutzen PayPal häufiger als die Girocard: Die Verbraucher in Deutschland verwenden zum Bezahlen generell zunehmend andere Zahlungsmittel neben dem Bargeld, wie aus einer Studie des Marktforschungsinstituts YouGov hervorgeht. Zwar verwenden 80 Prozent regelmäßig Scheine und Münzen, doch deutlich mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) nutzt demnach regelmäßig auch PayPal. Die Girocard (EC-Karte) belegt den dritten Rang, 41 Prozent der Befragten gaben an, sie häufig einzusetzen. >>> Faz.net   >>> Internetworld.de

Payment Summit 2019

Vorträge von Top-Experten zu Payment-Strategien, neue Lösungen in der Welt des Bezahlens, nützliche Kontakte und bester Service erwarten Sie beim Payment Summit am 6./7. November 2019 in Hamburg. Sichern Sie sich jetzt Ihr Crazy-Bird-Ticket >>>

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Identitätsnachweis durch Banken in Österreich: Österreichische Verbraucher können für Einkäufe im Internet ab sofort ihre Identität oder ihr Alter über das Identitätsverfahren "eid Bank-Ident" nachweisen.Dabei werden die bei der Bank hinterlegten Daten wie Name, Adresse und Geburtsdatum angezeigt und bei Bedarf nach einer Bestätigung an den entsprechenden Händler übermittelt.  Die "Erste Bank"  und die österreichischen Sparkassen unterstützen den Service bereits. Hinter der Lösung steht ein gemeinsamer Standard aller österreichischen Banken. >>> Sparkasse.at 

Tinder umgeht Google-Provision bei Zahlungen: Die Dating-App Tinder legt sich mit Google an und wickelt Bezahlungen in ihrer App künftig selbst ab. Ziel ist, die hohen Google-Provisionen zu umgehen. Denn Google behält von den App-Anbietern bis zu 30 Prozent der Einnahmen über die App als Provision ein. Allerdings verstößt Tinder damit gegen die Nutzungsbedingungen von Google Play. >>> Heise.de

Wirecard erhebt schwere Vorwürfe gegen "Financial Times": Einem Insider zufolge sieht das Unternehmen den Verdacht einer Zusammenarbeit zwischen Aktien-Spekulanten und der britischen Finanzzeitung bestätigt. Eine Sprecherin der "Financial Times" wies die Vorwürfe zurück. Eine Reihe von kritischen Berichten der Zeitung hatte die Wirecard-Aktie seit Anfang des Jahres immer wieder abstürzen lassen. Das Unternehmen und die deutsche Finanzaufsicht BaFin hegen den Verdacht, dass sich Spekulanten das zunutze gemacht haben. >>> Spiegel.de

Kurz notiert

  • Das Kreditkartenunternehmen Mastercard hat eine Kooperation mit dem Start-up SumUp vereinbart, um in den kommenden fünf Jahren europaweit mehrere Millionen Kleinunternehmen mit einer Lösung für Kartenzahlungen auszustatten. >>> mehr
  • Der Banking-Service-Provider Figo veranstaltet im September in Prag einen Open-Banking-Hackathon. >>> mehr  
  • Der Payment-Dienstleister Wirecard entwickelt für den größten rumänischen Online-Marktplatz eMag eine komplette Zahlungslösung. >>> mehr
  • Die Unternehmensgruppe Roqqio hat mit ihrer "BuyBye"-App eine Mobile-Payment-Lösung mit Self-Checkout vorgestellt. >>> mehr
  • Das Logistikunternehmen DHL verschickt die mTAN für seine Packstation ab 9. August 2019 nicht mehr per SMS, sondern per Mail oder App.>>> mehr 

Schon gewusst...?

Bürgerbewegung und Betrüger greifen Facebooks "Libra" an: "Brandgefährlich" sind Facebooks Pläne für die Kryptowährung Libra, findet die neue Bürgerbewegung "Finanzwende". Sie fordert ein Verbot und hat dafür eine EU-Petition gestartet. Damit greift die Non-Profit-Organisation Kritik aus der Bundesbank und dem Finanzministerium auf. Für Ärger sorgen gleichzeitig erste "Libra"-Betrüger: Sie versuchen, sich schnellen Reichtum zu ergaunern – und zwar ausgerechnet auf Facebook und Instagram. Rund ein Dutzend betrügerischer Angebote hat die "Washington Post" entdeckt. Die Täter haben demnach mit eigens angelegten Konten, Seiten und Gruppen versucht, Nutzer auf ihre Websites zu locken und dort zum Kauf von Libra zu bewegen. >>> Internetworld.de >>> Spiegel.de

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