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Payment 09.07.2020
Kreditkarten
Payment 09.07.2020

Neue Checkout-Lösung

Mastercard schiebt "Click-to-Pay" an

shutterstock.com/ShutterOK
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Mit einer einheitlichen Bezahllösung ohne die lästige Eingabe von Kreditkartendaten über alle digitalen Kanäle und Kartenanbieter hinweg will Mastercard das Bezahlen vereinfachen.

Die Kreditkartenfirma Mastercard rollt gemeinsam mit ihren Wettbewerbern Visa, American Express und Discover eine neue digitale Payment-Lösung aus. "Click & Pay" soll das einfache digitale Bezahlen in Online-Shops, via Smartphone und vernetzten Geräten sowie in Apps ermöglichen.

Die Lösung basiert auf dem Branchenstandard "EMV Secure Remote Commerce", auf den sich die Kreditkartenbranche weltweit verständigt hat. Zum Start bedient Mastercard die Länder Großbritannien, Irland, Kanada, Australien, Neuseeland, Hongkong, Singapur, Malaysia, Katar, Kuwait, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Brasilien und Mexiko. Für weitere Länder sind Starttermine in der Planung. Wann die Lösung in Deutschland verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.

Ohne die lästige Eingabe von Kreditkartendaten

Das besondere an der Payment-Lösung: Der Checkout funktioniert schnell und komfortabel ohne die lästige Eingabe von Kreditkartendaten oder anderen Informationen, verspricht Mastercard. Zudem kann sie mit den Kreditkarten aller Kartenanbieter genutzt werden.

Ziel sei, eine Vereinheitlichung und Kompatibilität im Check-out zu schaffen, so dass den Nutzern von "Click-to-Pay" auf allen Kanälen ein einheitlicher, optimierter Bezahlvorgang zur Verfügung stehe, so Mastercard. Die digitale Checkout-Lösung entspreche damit der Kreditkartenzahlung am Kassenterminal im stationären Laden, wo an einem Terminal ebenfalls die Karten aller Anbieter akzeptiert würden. 

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In den USA bietet Mastercard "Click-to-Pay" bereits seit einiger Zeit an, mehr als 10.000 Händler setzen die Lösung bereits ein, darunter Expedia, Rakuten USA oder Shop.com. Um die Akzeptanz zu erweitern soll die Zusammenarbeit mit Zahlungsdienstleistern, Payment-Gateways und Kreditkarten-Acquirern ausgebaut werden.

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