INTERNET WORLD Logo Abo
Mann-tippt-auf-Schriftzug-Paid-Content
Payment 04.02.2015
Payment 04.02.2015

Paid Content Laterpay bietet neue Zeitpässe an

Fotolia.com / Photo-K
Fotolia.com / Photo-K

Wer digitale Inhalte im Web verkaufen möchte, braucht dazu bequeme und flexible Micropayment-Lösungen. Laterpay hat sein Angebot um eine neue Form von Zeitpässen erweitert.

Zeitpässe sind zeitlich begrenzte Flatrates für bestimmte digitale Inhalte. Ein Beispiel: Ein Verlag bietet einen Zeitpass für 5,99 Euro an. Dafür kann der Leser vier Wochen lang alle Inhalte hinter der Bezahlschranke unbegrenzt nutzen. Laterpay-Kunden wie Medienhäuser oder auch Blog-Betreiber können bei dieser Payment-Variante den Preis frei zwischen 0,05 Euro und 149,99 Euro festlegen. Auch die Laufzeit der Zeitkarte können sie selbst bestimmen. Im Unterschied zu Abonnements, die ebenfalls häufig über Micropayment-Lösungen abgerechnet werden, verlängern sich diese Zeitpässe nicht automatisch. Der Nutzer kann ihn aber mit zwei Klicks erneuern. Als erste Kunden verwenden Substanzmagazin.de, Gutjahr.biz und Blog-trifft-ball.de die neuen Paid-Content-Lösungen.

Neu im Angebot des Münchner Start-ups sind zudem Gutscheine, mit denen Zeitpässe verschenkt werden können. Die Käufer erhalten einen Code, über den der Empfänger den Zeitpass kostenfrei einlösen kann. Die Laterpay-Lösung lässt sich über eine API-Schnittstelle oder über Plus-ins anbinden. Für Wordpress steht das auf die neuen Funktionen aktualisierte Plug-in bereits zur Verfügung, die Plug-ins für andere Content-Management-Systeme sollen zügig folgen.

"Mit Zeitkarten und Geschenkgutscheinen führen wir zwei neue Erlösmodelle ein, die sowohl von den Inhalte-Anbietern als auch von den Konsumenten gewünscht waren. Wir entwickeln Laterpay als Werkzeugkasten, mit dem Anbieter nach ihren Wünschen nachhaltige Geschäftsmodelle realisieren können", so Laterpay-Gründer und Geschäftsführer Ene Cosmin. Bislang hatte Laterpay die Abrechnungsmodelle Pay-per-Use (Verkauf von Einzelinhalten auf Sammelrechnung), Single Sale (Sofortzahlung für digitale Inhalte) und Free-to-Read (Verkauf von Zusatzinhalten) im Angebot.

Einer Bitcom-Studie zufolge sind derzeit rund ein Drittel der Nutzer bereit, für Web-Inhalte zu zahlen. Vor allem 14- bis 29-Jährige nutzen demnach kostenpflichten Content.

Ihr wollt beim Thema Payment auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniert doch unseren kostenlosen Newsletter, er erscheint einmal die Woche: zum kostenlosen Abonnement

Und wem News und Artikel nicht genug sind, der sollte sich den 25. bis 26. Oktober im Kalender vormerken. Dann findet in Hamburg unser Payment Summit statt!
Das könnte Sie auch interessieren