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Payment 16.07.2018
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Payment News KW 29 Gebühren für Kreditkartenzahlungen machen Ärger

shutterstock.com/mirtmirt
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Mehr als 200 Verstöße gegen Zusatzgebühren auf Kreditkartenzahlungen verzeichnet die Wettbewerbszentrale - Sparkassen verlangen saftige Gebühren für Instant Payment - Facebook forciert das Bezahlen im Messenger

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News

Gebühren für Zahlungen per Kreditkarte sorgen für Ärger. Seit Januar gilt das EU-weite Verbote von Zusatzgebühren für Kreditkartenzahlungen. Einem Test der Zeitschrift "Reise & Preise" zufolge verlangen aber sechs von 14 Reiseportalen weiterhin solche Zusatzgebühren von ihren Kunden. Und auch einige Telekommunikationsunternehmen, stationäre Läden und Online-Händler erheben ein Zusatzentgelt: Bei der Wettbewerbszentrale sind seit Jahresanfang mehr als 200 Beschwerden von Verbrauchern eingegangen. >>> Reise & Preise (Pressemitteilung) >>> Onlinehaendler-News.de   

Sparkassen verlangen Gebühren für Instant Payment. Seit einigen Tagen bieten die Sparkassen die Echtzeit-Überweisung an – allerdings nicht alle kostenlos. Wie eine Untersuchung von Konto.org ergab, verlangen einige Geldinstitute 9,99 Euro je Blitzüberweisung, die Mehrheit schlägt 50 Cent auf. Experten sehen in den Gebühren für Instant Payment den Knackpunkt für deren Erfolg: Die Banken würden den Service als Mehrwertleistung verkaufen, statt ihn als Teil einer selbstverständlichen Modernisierung zu sehen, kritisiert etwa Tobias Baumgarten im "Finletter". >>> Konto.org  >>>Finletter.de

Facebook forciert das Bezahlen im Messenger. Facebook hat in den USA ein Patent zur "Verarbeitung von Zahlungstransaktionen in Messenger-Diensten unter Verwendung von Künstlicher Intelligenz" angemeldet. Dahinter steht ein Chatbot, der dem Nutzer den Preis einer Bestellung mitteilt, die gewünschte Bezahlart abfragt und sich abschließend den Kauf bestätigen lässt. >>> Pymnts.com

Deutsche Bank will ihren Geschäftskundenbereich digitalisieren. Nach den Privatkunden hat das Geldhaus nun auch die Geschäftsprozesse seiner rund 900.000 Business-Kunden im Visier. Eine neue Plattform namens "Blueport" soll künftig das elektronische Banking für Firmenkunden verbessern und als Basis für Kooperationen mit Drittfirmen dienen. >>> Handelsblatt.com  >>> IT-Finanzmagazin.de

Bitcoin-Automat nimmt überschüssiges Urlaubsgeld an. Am Flughafen Schipol in Amsterdam können Reisende übrig gebliebenes Urlaubsgeld in Fremdwährungen in die Krypowährungen Bitcoins und Ether wechseln. Allerdings nimmt der Automat nur Scheine, das Kleingeld lässt sich nicht eintauschen. Und der Betreiber, Byecoin Crypto Services, verlangt beachtliche Gebühren: Pro Tausch werden zehn der Tauschsumme plus fünf Euro Transaktionsgebühr fällig. >>> Heise.de

Zahl der Betrugsfälle per Überweisung nimmt zu. Die Commerzbank hat im vergangenen Jahr verdächtige Überweisungen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 100 Millionen Euro registriert. 99 Prozent davon konnten zwar gestoppt werden, dennoch macht  das Problem Banken und Unternehmen zu schaffen. Besonders gern verwenden Betrüger den sogenannten "CEO-Trick". Dabei gibt sich ein krimineller als Vorgesetzter aus und weist einen Mitarbeiter an, eine bestimmte Summe auf ein betrügerisches Konto - in der Regel im Ausland - zu überweisen. >>> Onlinehaendler-News.de

Kurz notiert

  • Six Payment Services hat das Fußball-Stadion "Generali Arena" in Wien mit einem komplett bargeldlosen Zahlungssystem ausgerüstet.  >>> Börse-Express.com  
  • Paypal hat in den USA einer verstorbenen Kundin mit der Kündigung ihres Kontos gedroht, da ihr Tod gegen die Nutzungsbedingungen verstoße. >>> Stern.de  
  • Platform Banking wird die Zukunft des Privatkunden-Bankings bestimmen. >>> Der Banken-Blog.de

Schon gewusst…?

97,8 Prozent der Verbraucher zahlen ihre Ratenkredite zuverlässig und pünktlich zurück, hat eine Studie der Schufa ergeben. Am häufigsten nutzen die Bundesbürger Ratenkredite zum Kauf von Autos, Möbeln und elektronischen Geräten. Insgesamt wurden 2017 erstmals mehr als acht Millionen Ratenkredite in Deutschland abgeschlossen.  >>> Spiegel.de 

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