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Payment 23.07.2018
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Payment News KW 30 Beta-Test für eBay Payments

shutterstock.com/mirtmirt
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Nach der Kündigung der Partnerschaft mit Paypal treibt eBay nun seine eigene Bezahllösung voran, die Klara-Tochter Sofort bekommt Konkurrenz durch Sofort-Pay und in Österreich soll Apple Pay bald starten.

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News

eBay bereitet Beta-Test für eBay Payments vor: In den USA hat eBay seine Händler zur Teilnahme am Beta-Test seines Bezahlsystems eingeladen. Start soll im September sein. Damit treibt eBay die Entwicklung seiner eigenen Payment-Lösung voran, die Paypal künftig als Standard-Bezahllösung auf dem Marktplatz ersetzen soll. Im Februar dieses Jahres hatte eBay die Kooperation mit seiner früheren Tochter Paypal aufgekündigt und den Payment-Dienstleister Adyen als neuen Partner ab 2020 vorgestellt. >>> Tamebay.com   >>> eBay.com

Frühere Sofort-Manager starten Sofort-Pay: Die Sofort GmbH, Anbieter des Direktüberweisungsverfahrens Sofort und Klarna-Tochter, bekommt Konkurrenz von ehemaligen Mitarbeitern. Stefan Krautkrämer, früher Chief Operating Officer bei Sofort, und Dirk Rudolf, früher Chief Information Officer bei Sofort, haben den Bezahldienst Sofort-Pay gelauncht. Die neue Marke soll als Instant-Payment-Lösung bestehende Bezahlmethoden ergänzen.>>> Finanz-szene.de   

Jeder fünfte Deutsche nutzt Mobile Payment, jeder Dritte würde per Sprachbefehl bezahlen. Zu diesen Ergebnissen kommt die „Postbank Digitalstudie 2018“. Die meisten Anhänger findet das Bezahlen per Smartphone in der Altersgruppe der 18- bis 35-Jährigen. Die Jüngeren interessieren sich zudem für Kryptowährungen: 46 Prozent können sich vorstellen, ihr Geld in Kryptowährungen anzulegen. >>> Postbank.de (Pressemitteilung)  >>> BTC-Echo.de

Start von Apple Pay in Österreich steht offenbar bevor. Medienberichten zufolge verhandelt die „Payment Service Austria“ (PSA) als zentraler Vertreter der österreichischen Banken mit Apple über eine Einführung der Mobile-Payment-Lösung. Die PSA hat die Verhandlungen bestätigt, aber keinen Starttermin genannt. In Europa ist die Apple Pay knapp vier Jahre nach der Einführung in den USA in der Schweiz, in Frankreich, Dänemark und Polen verfügbar. >>> Heise.de 

„Apcoa Flow“ will das Parken revolutionieren. Der Parkhausbetreiber Apcoa Parking hat  in Berlin seine App „Apcoa Flow“ vorgestellt. Die App zeigt das nächstgelegene Parkhaus an, registriert über einen RFID-Chip das einfahrende Fahrzeug und bucht bei der Ausfahrt den fälligen Betrag automatisch ab. Künftig sollen alle rund 300 von Apcoa betriebenen Garagen in Deutschland mit dem Service ausgestattet sein. >>> Internetworld.de   >>> Welt.de 

Das Interesse der Finanzbranche an der Blockchain-Technologie ist verhalten. Nur drei Prozent der Finanzunternehmen in nutzen die Technologie bereits oder wollen dies zeitnah tun, so die PwC-Studie „Blockchain in Financial Services – Mehr als nur ein Hype?“. 46 Prozent der befragten Unternehmen halten das Thema für wenig oder gar nicht relevant, bei 68 Prozent ist die Technologie kein Teil des strategischen Plans. >>> IT-Finanzmagazin.de 

Alipay und Wechat sind in China die beliebtesten Bezahlverfahren. Warum das so ist und wie sich das Bezahlverhalten in Deutschland von dem in China unterscheidet, hat ein Forschungsprojekt der Bundesbank untersucht. Hauptgründe für die zögerliche Haltung der Deutschen sind der fehlende Bedarf für eine Mobile-Payment-Lösung und Sicherheitsbedenken. >>> Retailtechnology.de  

Kurz notiert

  • Die PPro Gruppe hat in einer von Paypal geführten Finanzierungsrunde 50 Millionen Dollar unter anderem für Investitionen in die Blockchain-Technologie eingesammelt. >>> Pymnts.com 
  • Wirecard und Mastercard bauen ihre Kooperation aus, um das Bezahlen über Wearables voranzutreiben. >>> Finanzen.net (Pressemitteilung)   >>> Finanzen.net
  • Das Fintech Creditshelf startet nur verhalten an der Frankfurter Börse. >>> Finanzen.net 

Schon gewusst…?

„Für Koks und Nutten“, „Waffenfähiges Plutonium oder „Danke für die Niere“: Immer wieder tragen  Kunden solche Verwendungszwecke in ihr Überweisungsformular ein und sorgen bei den Banken damit für Unmut. Denn diese müssen solche Überweisungen auf den Verdacht von Geldwäsche oder Betrug prüfen – ein erheblicher Mehraufwand. Wiederholte Scherze dieser Art können zur Kündigung des Kontos führen, im Einzelfall steht auch schon mal die Polizei vor der Tür. >>> Wirtschaftswoche.de   

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