Für mehr Reichweite 04.04.2018, 10:12 Uhr

YouTube launcht neues Werbeformat "True View for Reach"

YouTube legt zwei bekannte Werbeformate zusammen und baut daraus das neue "True View for Reach". Dahinter stecken überspringbare True-View-Anzeigen, die keine Mindestlänge von 30 Sekunden mehr haben müssen. Sie sollen die Kampagnen-Reichweite erhöhen.
(Quelle: Fotolia.com/Thomas Pajot )
Bumper Ads und True-View-Anzeigen gibt es bei YouTube schon länger. Nun legt die Google-Tochter beide Werbeformate zusammen und bastelt daraus ein neues: True View for Reach. Es soll - wie der Name bereits impliziert - Kunden vor allem mehr Reichweite bescheren.
Bumper Ads wurden im April 2016 gelauncht. Dahinter verbergen sich sechs Sekunden lange Clips, die primär auf die Bedürfnisse von Smartphone-Nutzern zugeschnitten sind - und nicht übersprungen werden können. Auf CPM-Basis per AdWords-Auktion erhältlich, pries Google das neue Format als Möglichkeit an, Reichweite und Frequenz der geschalteten Werbeeinblendungen zu erhöhen.
Reguläre True View Ads hingegen haben schon einige Jahre mehr auf dem Buckel. Sie führte YouTube bereits 2010 ein. Das InStream-Anzeigenformat erscheint als mindestens 30 Sekunden langes Pre-Roll vor dem eigentlichen Clip, kann aber vom User nach fünf Sekunden übersprungen werden. Für den Werbekunden fallen nur Kosten an, wenn sich ein Nutzer die Anzeige tatsächlich ansieht.

Das Beste aus beiden Welten

Das neue Format True View for Reach kombiniert nun gewissermaßen das Beste aus beiden Welten. Werbekunden können damit sechs bis 30 Sekunden lange Spots schalten, die aber vom User nach fünf Sekunden abgebrochen werden können. Abgerechnet wird wie üblich auf CPM-Basis.
Wie Google auf seinem Blog schreibt, hätte das neue Format - erwartungsgemäß - im Betatest überzeugt: Im Durchschnitt hätten neun von zehn Kampagnen mit True View for Reach eine verbesserte Werbeerinnerung verzeichnet, im Schnitt sei diese um 20 Prozent gestiegen.
True View for Reach ergänzt zudem das ebenfalls neue Format True View for Actions, das Google jüngst vorstellte. Damit können Werbetreibende ihre "Call to Actions", die zusammen mit ihren Video-Anzeigen auf YouTube erscheinen, personalisieren. Auf dem Smartphone erscheinen die Formate unterhalb des Videos und bleiben auch nach dem Ende der Videoanzeige bestehen oder werden übersprungen, während das Video abgespielt wird.



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