Super Bowl 51 13.01.2017, 10:45 Uhr

Wenn eine Werbesekunde 166.667 US-Dollar kostet

Der Super Bowl lockt mehr als 160 Millionen Menschen vor die TV-Geräte. Dementsprechend hoch sind die Kosten für einen Werbeclip in der Halbzeit. 2017 wird die 5-Millionen-Dollar-Marke gebrochen.
(Quelle: Shutterstock.com/melis )
Ob sich Tom Brady mit seinen New England Patriots zum fünften Mal in seiner Karriere die Vince Lombardi Trophy holen wird, steht noch in den Sternen. Bereits bekannt ist, wie tief die Unternehmen für eine 30-sekündige TV-Werbung in der Halbzeit des Super Bowl 51 in die Tasche greifen müssen.
Wenn am 5. Februar im NRG Studium zu Housten die beiden besten Football-Teams der laufenden Saison aufeinandertreffen, schauen weltweit vermutlich wieder mehr als 160 Millionen Zuschauer zu. Mehr Fans lockt kein anderes Sport-Event vor die Fernsehbildschirme.

Von 100.000 auf fünf Millionen

Zu den Unternehmen, die 2017 beim Super Bowl werben, gehören beispielsweise die Procter & Gamble-Marke Febreze oder der Website-Experte Wix.com.
Dafür greifen die Werber tief in die Tasche. 2017 werden für einen 30-sekündigen Clip erstmals fünf Millionen US-Dollar fällig. Damit durchbricht der Super-Bowl die nächste Werbe-Schallmauer. Die Entwicklung der Preise ist beeindruckend. In einer Analyse hat sich Bradley Johnson für Adage damit auseinandergesetzt.
  • Beim ersten Super Bowl 1967 kostete ein 30-Sekünder im Durchschnitt 40.000 US-Dollar.
  • Sechs Jahre später mussten die Unternehmen erstmals eine sechsstellige Summe auf den Tisch legen.
  • 1995 wurde die Millionenmarke erstmals geknackt.
  • 2017 kostet eine Werbeschaltung im TV fünf Millionen US-Dollar.
Erstaunlich ist: Nur fünf Mal in der 51-jährigen Super-Bowl-Geschichte ist der Preis im Vergleich zum Vorjahr gefallen.

Was man für fünf Millionen US-Dollar bekommt

Rechnet man den Preis auf eine Sekunde herunter, kommt die unfassbare Summe von 166.667 US-Dollar heraus. Das entspricht den Kosten für zwei Mercedes S-Klassen mit Grundausstattung.
Wer sein Budget nicht in einen Super-Bowl-Spot investieren möchte, sondern stattdessen auf Social-Media-Werbung setzt, kann sich Interaktionen und Downloads in Millionenhöhe sichern. Was man für fünf Millionen US-Dollar auf Facebook, Twitter und Co. bekommt, haben wir für euch untersucht.



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