Bewegtbildwerbung im Netz 26.04.2012, 08:30 Uhr

Videowerbung ist oft irrelevant

Obwohl Video zu den am stärksten wachsenden Bereichen im Onlinemarketing zählt, kommen Werbeclips bei Deutschlands Onlinenutzern häufig nicht gut an.
Bewegtbildwerbung im Netz
Lediglich elf Prozent der Nutzer sehen sich Bewegtbildwerbung interessiert an, ergab eine Umfrage von Vibrant unter 1.000 Onlinenutzern in Deutschland. Dagegen verlassen 16 Prozent der Befragten eine Webseite sofort, wenn Videowerbung erscheint.
Knapp ein Fünftel akzeptiert Online-Videowerbung. Fast die Hälfte aller Internetnutzer (45 Prozent) überspringt Videowerbung, wenn dies möglich ist. Ein Grund für dieses Verhalten ist eine häufig fehlende Relevanz der Inhalte aus. Mehr als zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) bezeichnen Videowerbung als „völlig irrelevant für sich“. Nur 35 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die Bewegtbildwerbung zum Inhalt der Webseite passt.
„Knappes Inventar und teilweise mangelnde technische Kompetenz führen dazu, dass Video-Werbung noch zu oft nach dem althergebrachten TV-Modell über Umfeld-Targeting gebucht wird“, erklärt Vibrant-Geschäftsführer Jochen Urban. „Anscheinend sind Unternehmen sich noch nicht bewusst, dass sie im Web deutlich mehr Möglichkeiten haben, die Aufmerksamkeit des Users, etwa durch höhere Relevanz, durch Interaktion mit dem Werbemittel oder durch unterhaltsame Spots zu gewinnen.“
Um mit Videowerbung erfolgreich zu sein könne man beispielsweise auf ein exaktes Targeting basierend auf den Themen der Website oder den Interessen der User zurückgreifen. User bevorzugen zudem Formate, die es ihnen überlassen, ob und wann sie sich einen Spot anschauen.



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