Fünf Tipps fürs Visuelle Storytelling 21.06.2012, 11:45 Uhr

Mit Videos und Fotos Fans binden

Fotos im Netz gewinnen immer mehr an Relevanz, denn Bilder schüren ein emotionales Involvment, wie es ein Text nicht kann. Die steigenden Nutzerzahlen von Pinterest oder die Instagram-Übernahme durch Facebook sind ein Indiz dafür. Mit den passenden Bildern und einer guten Strategie lassen sich die Nutzer zum Interagieren bewegen.
Wie Unternehmen und Marken damit erfolgreich auf sich aufmerksam machen erklärt André Gebel, Vorstand Beratung & Strategie bei coma und gibt fünf Tipps für erfolgreiche Interaktionsstrategien mit Bildern und Videos:
1. Die Interaktionsrate der Fans steigt, je mehr Videos und Fotoinhalte eine Marke anbietet: Denn nur über die Visualität werden Shares und Comments erzeugt. Wichtig ist, dass die Inhalte originärer Content der Marke sind.
2. Fans first: Fans wollen aktiv mitwirken. Deshalb macht es Sinn, Fans stets als Erste in neue markenrelevante Themen, etwa neue Produkte oder eine neue Kampagne einzubeziehen. So fühlt sich der Fan ernst genommen, wird zum Markenbotschafter und kreiert im besten Fall noch visuellen Content für die Marke.
3. Videos und Fotostrecken funktionieren am besten als Geschichte, die dramaturgisch aufeinander aufbaut. Das sollte unbedingt schon in der Produktion berücksichtigt werden: Während Drehs und Shootings sollte gleich Material fürs Social Web mit aufbereitet werden. Gelungenes Beispiel für originären Zusatz-Content ist die Facebook-Seite „Berlin – Tag & Nacht“ zur gleichnamigen RTL-II-Fernseh-Soap. Die Darsteller kommunizieren via Video und Foto und verlängern damit die Inhalte der TV-Sendung. Die Medien TV und Online ergänzen sich perfekt, weil strategisch alles miteinander abgestimmt ist.
4. Die Geschichten, die auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Pinterest erzählt werden, sollten bestenfalls von der Community ausgewählt oder selbst erstellt werden – nach dem Crowdsourcing-Prinzip.
5. Videos sind eine gute Möglichkeit, Anleitungen zu Gewinnspielen zu visualisieren. Kein User hat bei der Vielzahl von Aktionen die Geduld, lange Erklärungstexte zu lesen.



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