Bewegtbildwerbung 02.12.2014, 16:20 Uhr

Video Ads im redaktionellen Kontext beliebt

Auch außerhalb des eigentlichen Bewegtbild-Inventars, nämlich im redaktionellen Teil von Webseiten, akzeptiert ein Großteil der deutschen Internetnutzer Video-Werbung - sofern sie zum Kontext passt.
(Quelle: Shutterstock.com/totallyPic.com)
Video boomt - nicht nur als eigenständiger Content-Lieferant: 88,5 Prozent der deutschen Webuser jedenfalls akzeptieren nach eigener Aussage Video Ads. Voraussetzungen dafür sind allerdings, dass die Werbung zum redaktionellen Kontext passt, in den sie eingebettet ist, und dass sie einen Mehrwert liefert. Das ergab eine repräsentative Erhebung von Teads, einem Anbieter mit Schwerpunkt Native Video Advertising, für die 1.000 Konsumenten aus Deutschland im Alter zwischen 14 und 75 Jahren befragt wurden.
Demnach findet die Finanzierung von Webseiten wesentlich mehr Anklang bei den Usern als Bezahlmodelle. Zum Beweis startete Teads ein Experiment: Nachdem die befragten Konsumenten eine Video-Anzeige im redaktionellen Beitrag gesehen hatten, waren lediglich 11,5 Prozent bereit, für die werbefreie Alternative zu bezahlen. Mögliche Ursache: 60 Prozent der Befragten erkannten in der Bewegtbildwerbung einen Mehrwert zum Seiteninhalt.
"Wer als Werbungtreibender seine Zielgruppe mit Bewegtbildinhalten zu 100 Prozent ihrer Online-Zeit erreichen will, muss sie sowohl innerhalb des Video-Streams als auch 'Outstream' platzieren", argumentiert Florian Brill, Marketingleiter von Teads Deutschland. Gemeinsam mit dem Technologiedienstleister Ebuzzing, mit dem das Unternehmen im Frühjahr 2015 fusionierte, will Teads 2015 an die Börse. Im April haben die beiden Partner gemeinsam ein neues Video-Netzwerk gegründet, das speziell für Vermarkter aus dem Luxus-Segment konzipiert ist.
Wie Native Advertising beim Leser ankommt hat kürzlich auch eine Studie mittels neuropsychologischer Forschungsmethoden untersucht.



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