Monetarisierung 31.08.2016, 09:00 Uhr

Twitter erlaubt Pre-roll-Ads für ausgewählte Nutzer

Eigene Inhalte bei Twitter versilbern zu lassen, war bisher schwierig. Nun können aber ausgewählte Nutzer ihre Videoinhalte über die Schaltung von Pre-roll-Ads monetarisieren.
(Quelle: Twitter.com)
Wer bei Twitter bisher seine eigenen Videoclips einstellte, nutzte das Netzwerk nur zur Verbreitung seiner Inhalte. Monetarisierung über das Einblenden von Werbung war nicht möglich. Doch das soll sich nun ändern. Twitter kündigte jetzt in seinem Firmenblog an, dass ausgewählte US-Nutzer Pre-roll-Anzeigen in ihre Videoclips einfügen lassen - und so Geld verdienen können.
"Wir freuen uns, die Erweiterung unseres Creator Revenue Programs ankündigen zu dürfen, das es Videoschaffenden jeder Größe ermöglicht, ihre Inhalte in verschiedener Art zu monetarisieren und damit wachstumsfähigen Umsatz zu generieren", so das Unternehmen. Offen steht das Programm zunächst nur Nutzern, die im Amplify Publisher-Programm dabei sind. Die Einblendung der Werbeclips wird für jedes hochgeladene Video individuell festgelegt. Die über die Werbeeinblendung generierten Einnahmen splittet Twitter im Verhältnis 70:30 auf. 
Twitter nimmt sich somit ein Beispiel an YouTube, wo Nutzer schon seit Jahren mit ihren Inhalten Geld verdienen können. Das Kurznachrichtennetzwerk verzichtet dabei auf eine Ausschließlichkeitsklausel, so dass die Inhalte neben Twitter auch auf anderen Plattformen eingestellt werden können.
Im Juni 2016 hatte Twitter bereits die zugelassene Videolänge auf 140 Sekunden heraufgesetzt.

Twitter Deutschland hat sein neues Büro in der Factory in Berlin eröffnet. Neben Hamburg ist das der zweite Standort des Kurznachrichtendiensts hierzulande. Einige Impressionen.




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