Raus aus der Nische 18.08.2015, 09:45 Uhr

Rasantes Wachstum von Native Ads bei MoPub

Twitter gibt einen Einblick, wie sich native Anzeigen über MoPub verkaufen. Die sich nahtlos in ihre Umgebung einpassenden Ads laufen demnach gut - und scheinen kein Nischenprodukt mehr zu sein.
(Quelle: Mopub )
Native Ads gibt es bei MoPub erst seit rund 15 Monaten - doch nach den jetzt von Twitter veröffentlichen Zahlen verkaufen sich die Anzeigen, die in ihrem Aussehen den von Nutzern und Publishern kreiertem Inhalt ähneln, besonders gut. So verzeichnet MoPub für den Zeitraum zwischen Juni 2014 und Juni 2015 einen achtfachen Anstieg der nativen Anzeigenzahl.
Quelle: Twitter.com
Das hat auch Auswirkungen auf die Kosten der Anzeigen. So wuchs laut Twitter der eCPM (Kosten je tausend Impressionen) innerhalb des betrachteten Jahreszeitraums  um 73 Prozent. Insgesamt haben sich die Ausgaben für native Ads um 387 Prozent vergrößert.
Fünfmal so viel Spend und doppelt so viele Käufer für native Ads bei MoPub
Quelle: Twitter.com
"Angesichts der Tatsache, dass  mehr als doppelt so viele Demand-Side-Plattforms natives Anzeigeninventar einkaufen, und mit Blick auf einen um mehr als das fünfache gestiegenen Ad Spend, ist es klar, dass native Ads weit mehr als nur ein Nischenformat sind", sagt MoPubs Elain Szu im Twitter-Firmenblog.
Seinen App-Werbekunden hatte Twitter im Herbst 2014 Tools an die Hand gegeben, mit denen native Ads erstellt werden können. MoPub gehört seit September 2013 zu Twitter.

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