AdServing und Programmatic 07.02.2017, 10:45 Uhr

Ströer setzt einheitlich auf Google Doubleclick

Ströers Übernahmen von Interactive Media und der OMS sind bereits eine Weile her - nun ist auch die Entscheidung gefallen, auf welche AdTech-Plattform Deutschlands größter Digitalvermarkter setzt.
Ströer hat den Marktauftritt, die Produkte und die Technologie von InteractiveMedia, OMS und Ströer Digital vereinheitlicht.
(Quelle: shutterstock.com/Bella-Melo)
Spätestens seit der dmexco 2016 ist klar: Ströer will vereinheitlichen und weg von zu vielen unterschiedlichen komplexen Systemen. Der Marktauftritt und die Produkte von InteractiveMedia, OMS und Ströer Digital sind schon etwas länger unter einem Dach zusammengefasst. Jetzt wird auch die Technologie vereinheitlicht: Die Ströer Digital Group setzt zukünftig neben dem eigenen Technologie-Stack im Bereich AdServing und Programmatic auf die Systeme von Google Doubleclick.
"Aktuell führen wir schrittweise unser digitales Vermarktungsgeschäft mit dem Ziel maximaler Synergien zusammen. Hierzu gehört auch die Vereinheitlichung unserer Systemlandschaft", erklärt Christopher Kaiser, CEO der Ströer Digital Group.
Die Botschaft lautet also: Ein Angebot, ein Absender, eine Marke - Ströer. Den Beginn dazu machte eine Akquisition im August 2015, die Ströer an die Spitze der Digitalvermarkter in Deutschland katapultierte: Der Außenwerber unterschrieb einen Deal mit der Deutschen Telekom zur vollständigen Übernahme des Portals T-Online.de und der Interactive Media CCSP GmbH. Rund 300 Millionen Euro ließ sich Ströer das kosten. 
Im September 2015 dann die nächste Mega-Meldung: Das Kölner Medienhaus gab bekannt die OMS, nationaler Digitalvermarkter der regionalen Tageszeitungen in Deutschland, übernehmen zu wollen.

Ströers Zukäufe nehmen kein Ende. Das große Ziel der Kölner ist es, auch beim digitalen Inventar zum Top-Player zu avancieren. Welche Digital-Unternehmen hat Ströer mittlerweile übernommen und was können diese?





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