Neue Werbemöglichkeiten 27.05.2016, 09:50 Uhr

Gesponserte Playlists bei Spotify

Spotify erweitert seine Werbeformate um gesponserte Playlists. Dabei wird auf Song-Kollektionen zurückgegriffen, die von Spotify selbst kuratiert sind und ein Millionenpublikum erreichen.
(Quelle: Spotify.com)
Marken könnten bei Spotify auch ihren eigenen Playlists als Werbevehikel benutzen, doch die von dem Musikanbieter zusammengestellten Song-Kollektionen haben erheblich höhere Reichweite - laut Firmenaussage von bis zu einer Milliarde Streams pro Woche. Und so stellt Spotify genau diese nun Werbekunden als Werbeformat zur Verfügung.
Nicht alle Playlists können dabei gesponsert werden: Zum Start des neuen Werbeprojekts stehen zunächst bis zu 25 Song-Kollektionen zur Verfügung, die bei der Auslieferung in den USA mit Werbeeinblendungen versehen werden. Das Sponsoring gilt dabei für den Zeitraum einer Woche. Die erste eingeblendete Anzeige gehört dabei dem Sponsor; weitere Anzeigen von anderen Werbekunden werden erst danach ausgespielt.

Vorteil der gesponserten Playlists

Der große Vorteil der gesponserten Playlists ist dabei laut Spotify die native Einbettung: “Marken wollen sich auf native Art und Weise an Inhalte anhängen, ohne störend zu wirken”, so Brian Benedik, VP Global Head Sales, Spotify, gegenüber Adage. “Wenn Sie wirklich einen Spotify-Nutzer erreichen und diese gefragte Zielgruppe aktivieren wollen, dann machen Sie das auf eine immersive und nicht unterbrechende Art und Weise.”
Im März 2016 hatte Spotify bekannt gegeben, die 30 Millionen-Abo-Marke geknackt zu haben. Schon vor einem Jahr hatte Spotify solide steigende Werbeumsätze verzeichnen können.  



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