Searchmetrics-Studie, Teil 1 22.01.2018, 14:00 Uhr

Google 2017: Die Gewinner und Verlierer in Deutschland

Welche Webseiten haben im vergangenen Jahr im Google-Ranking am meisten zugelegt? Und wer musste deutlich an SEO-Sichtbarkeit einbüßen? Searchmetrics hat die größten Gewinner und Verlierer 2017 ermittelt.
(Quelle: shutterstock.com/nito)
Diverse Updates, ein neuer Mobile-Index und ein verstärkter Fokus auf die Content-Qualität: Im vergangenen Jahr war in Sachen SEO und Google einiges geboten. Welche Webseiten dabei in der Sichtbarkeit am meisten gewonnen beziehungsweise verloren haben, hat Searchmetrics analysiert.
Für die Untersuchung wurde die Entwicklung der SEO Visibility aller Domains, die im Searchmetrics-Index für Deutschland sind, im Jahresverlauf untersucht. Angeordnet ist die Liste nach dem absoluten Gewinn beziehungsweise Verlust der Websites Ende 2017 im Vergleich zum Jahresbeginn. Die Liste wurde von Adult- und inoffiziellen Streaming-Websites bereinigt; ebenfalls sind Domainumzüge extrahiert.

Top 30 der Gewinner-Webseiten

Interessant: Zahlreiche Gewinner kommen aus dem Publishing-Bereich, ebenfalls konnten sich viele Wörterbücher und Lexika im Jahr 2017 über Zuwächse freuen.
(Quelle: Searchmetrics)
Die Gewinner-Websites 2017 kommen zu 46 Prozent aus dem Bereich der Publisher; ebenfalls zählen Shopping-Websites zu 15 Prozent zu den Gewinnern. Der Anteil der Wörterbücher und Lexika liegt bei zehn Prozent. Insgesamt ist bei den Gewinnern weiterhin der Aufschwung der Wörterbücher und Enzyklopädien auffällig. Google hat Enzyklopädien und Wörterbücher in einem erhöhten Maße im Jahr 2017 in den SERPs gelistet. Zehn Prozent der Gewinner-Websites sind aus dieser Branche. Die quantitativ größten Sprünge in ihrer SEO Visibility haben pons.com, leo.org, wiktionary.org, linguee.de, dict.cc und duden.de hingelegt.

Die Verlierer-Seiten

Natürlich mussten 2017 einige Portale aber auch starke Einbußen in ihrer organischen Sichtbarkeit verzeichnen. Dabei liegt die Schwelle bei mindestens 20 Prozent Verlust an SEO Visibility.
(Quelle: Searchmetrics)
Die Werte bedeuteten laut Searchmetrics nicht, dass diese Seiten auch entsprechende Traffic- oder Umsatzverluste eingefahren haben. Sie sind "nur" ein Indikator für die Präsenz in den unbezahlten Suchergebnissen von Google.de.
Die Verlierer-Websites 2017 sind zu 34 Prozent Websites aus dem Publishing-Bereich, ebenfalls sind Shopping-Websites zu 14 Prozent Verlierer. Bei den Verlierern ist vor allem die Vielzahl an Websites aus dem Bereich Search/Portal interessant. Einige der Websites aus diesem Bereich mit den höchsten Verlusten an SEO Visibility sind web.de oder msn.com. Ebenfalls sind gehäuft Websites aus dem Bereich Music/Lyrics bei den Verlierern zu finden, darunter magistrix.de oder azlyrics.com. Ebenfalls sind Social-Media-Websites unter den Verlierern - facebook.com etwa musste einen Verlust von 23 Prozent an SEO Visibility einstecken.
Im zweiten Teil wird die Frage geklärt, was die wichtigsten Search-Trends des Jahres 2017 waren und wie sie sich auf die SEO Visibility ausgewirkt haben.



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