Stolperfallen bei der Inhouse-SEO 18.04.2013, 13:30 Uhr

Planung und Know-how sind entscheidend

Bei der Suchmaschinenoptimierung innerhalb von Unternehmen kann man viele Fehler machen. Abakus, Veranstalter der Suchmaschinenkonferenz SEMSEO, hat einige der Referenten vorab befragt und die sieben häufigsten Stolperfallen bei der Inhouse-SEO zusammengetragen.
Stolperfallen beim Inhouse-SEO
Am 25. und 26. April 2012 findet in Hannover die Fachkonferenz für Suchmaschinenmarketing und -optimierung SEMSEO statt. Der Veranstalter ABAKUS Internet Marketing hat vorab einige der Referenten befragt, in welche Stolperfallen Mitarbeiter beim Inhouse-SEO tappen können. Hier lauern die häufigsten Fehler: 
1. Planung  
Eine Stolperfalle für Inhouse-SEOs ist die strategische Planung von SEO-Projekten, weiß Nils Dreyer, Gründer und Geschäftsführer von Textprovider. "Meist wird am Anfang von SEO-Projekten zu wenig Zeit darauf verwendet, die Ziele möglichst konkret zu definieren. Das erschwert später die Bewertung und macht eine Erfolgskontrolle quasi unmöglich. Gerade bei heiß diskutierten Trendthemen - wie aktuell auch Content-Marketing - wird oft planlos agiert." Sein Tipp: Auf Ad-hoc-Projekte verzichten. Besser ist es, Strategien mit einem Zeithorizont von mindestens zwölf Monaten zu planen, inklusive Monatsbudgets. 
2. Fachaustausch  
"Das grundlegende Problem eines Inhouse-SEOs liegt oft darin, dass man - anders als bei einer Agentur - eben nicht Zugriff auf zig Websites und deren Optimierungsmaßnahmen und Daten hat. So lässt sich kein Wissen von einem Projekt zum anderen transferieren, das einem zum Beispiel bei Google-Updates, Penalties oder allgemeinen strategischen Fragen helfen könnte", erklärt Markus Hövener, Geschäftsführender Gesellschafter bei Bloofusion. Sein Rat: Einschlägige Blogs, Fachmagazine, Onlineforen oder regionale Stammtische sind gute Möglichkeiten, um auf dem Laufenden zu bleiben und sein Wissen weiter auszubauen. "Um über den eigenen Tellerrand zu schauen und Markt-Erkenntnisse zu bekommen, kann auch der Austausch mit Agenturen oder SEO-Experten im Rahmen von Consulting-Leistungen sinnvoll sein", empfiehlt Markus Kellermann, Geschäftsführer von MK:NETmedien. 
3. Interne Unterstützung  
"Inhouse-SEOs müssen sich auch intern gegenüber den verschiedenen Stakeholdern im Unternehmen behaupten, wie dem klassischen Marketing, der PR und IT, aber auch der Geschäftsführung. SEO als interdisziplinäres Thema bedarf der Unterstützung des gesamten Unternehmens. Ohne diese scheitern viele SEO-Projekte", sagt Filip Grizelj, Geschäftsführer von Eviom. Sein Tipp: Der Inhouse-SEO sollte sich auch immer als Schnittstelle verstehen und die Kommunikation mit den verschiedenen Parteien pflegen.



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