Suchmaschinenmarketing 29.09.2016, 11:10 Uhr

SEA: Reiseanbieter zahlen 53 Euro pro Kauf

Der Wettbewerb im Online-Handel steigt: Shop-Betreiber müssen laut einer intelliAd-Erhebung immer stärker in SEA investieren, um Kunden zu gewinnen. Gleichzeitig sinken Warenkörbe und Conversionrates.
(Quelle: Shutterstock.com/Mathias Rosenthal)
Reiseanbieter im Web müssen immer mehr in SEA investieren, um Kunden zu gewinnen, zeigt der neue Branchenindex E-Commerce von intelliAd. Schlugen im zweiten Quartal 2015 die SEA-Ausgaben pro Kauf noch mit 36 Euro zu Buche, stiegen die Ausgaben jetzt auf 53 Euro an. Auch Anbieter von Herrenbekleidung und Digitaldruck müssen bei Google tiefer in die Tasche greifen: Bei den Herrenbekleidungsversendern stiegen die SEA-Ausgaben pro Kauf im gleichen Zeitraum von zwölf auf 18 Euro an, bei den Digitaldruckern explodierten die Kosten von neun auf 13 Euro. Insgesamt konstatieren die Studienautoren ein Plus bei den SEA-Ausgaben pro Kauf von 163 Prozent, während die Warenkorbhöhen leicht zurückgingen. Freuen dürfen sich lediglich Versender von Büchern und Damenoberbekleidung: Hier sanken die Kosten von fünf beziehungsweise vier auf jeweils drei Euro pro Kauf.

Kampf mit rückläufigen Konversionsraten

Auch mit rückläufigen Konversionsraten haben die Händler zu kämpfen. So sanken die Wandlungsquoten von Besuchern zu Käufern bei Haus- und Garten-Versender von 2,8 auf 2,3 Prozent, bei Sportbekleidungsshops gingen sie von 2,8 auf 1,8 Prozent zurück. Im Branchenmittel verzeichnet die intelliAd-Analyse einen Rückgang von 3,2 auf 2,9 Prozent. Dies liegt nach Ansicht der Studienautoren allerdings nicht nur am hohen Wettbewerbsdruck, sondern auch an den vergleichsweise niedrigen Konversionsraten auf Smartphones, die einen immer größeren Teil des Traffic-Kuchens beanspruchen.
Branchenabhängig kommen bis zu 53 Prozent der Besucher über mobile Endgeräte in den Shop. Vorreiter ist dabei die Modebranche, bei der inzwischen 30 Prozent der Käufe über mobile Endgeräte erfolgen. Deutlich aufholen muss hingegen die Elektronikbranche, in der nur jeder zehnte Kauf per Mobilgerät erfolgt.
Für die Studie wertete IntelliAd insgesamt 2,3 Millionen Online-Käufe von der initialen Suche bis zum Kauf zwischen dem 1. April und dem 30. Juni 2016 aus.

(Quelle: intelliAD)



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