Richtig messen 07.07.2014, 11:14 Uhr

Zehn-Punkte-Plan für die Online-Werbekampagne

Zur Verbesserung der Performance setzen Werbungtreibende zunehmend auf die kanalübergreifende Messung ihrer Online-Kampagnen. Vor dem Start der Kampagne sollten sie zehn Punkte beachten.
(Quelle: Fotolia.com/der_schmock )
Eine kanalübergreifende Messung von Online-Werbekampagnen hilft  dabei, den User vom ersten Werbekontakt bis zur abschließenden Conversion zu verfolgen und den Beitrag jedes Kanals nachvzuollziehen. Das Ergebnis ist eine effizientere Verteilung des Werbebudgets und dadurch eine bessere Kampagnen-Performance. "Damit eine Kampagne richtig gemessen werden kann, müssen noch vor Kampagnenbeginn die richtigen Weichen gestellt werden", sagt Mischa Rürup, COO bei dem Technologieanbieter intelliAd. "Ist das Tracking fehlerhaft eingerichtet, wirken sich falsche Schlussfolgerungen in der Attribution rasch negativ auf die Ergebnisse aus."
 
Die Zehn-Punkte-Checkliste zeigt, welche Fragen sich Werbungtreibende vor dem Start einer Online-Kampagne stellen sollten:
1. Sind alle Ziel-URLs umgeschrieben (zu einem Tracking-Redirect umgewandelt)?
2. Habe ich die Trackingparameter meiner Trackinganbieter angehängt? 

3. Befinden sich Onsite-Pixel auf allen Seiten meines Shops?
 
4. Werden alle nötigen Pixel auch wirklich geladen?
 
5. Liegen die Ladezeiten im akzeptablen Bereich? (Ladezeiten im dreistelligen Millisekunden-Bereich sind in Ordnung. Fällt ein Pixel mit vierstelligen oder höheren Ladezeiten auf, sollten die Pixel entweder asynchron geladen werden oder im Zweifel von der Webseite ausgebaut werden)
 
6. Wird bei erstmaligem Pixelaufruf im Browser eines noch unbekannten Users ein Cookie gesetzt?
 
7. Werden die für mich wichtigen Events als Conversion getrackt beziehungsweise ist dort ein Conversionpixel implementiert?
 
8. Werden über das Conversionpixel die gewünschten Werte korrekt übergeben, zum Beispiel der tatsächliche Warenkorbwert oder ein definierter Wert für einen Lead? (Dazu muss der Kampagnenmanager eine Test-Conversion ausführen und den Quellcode durchsuchen oder das intelliAd Plugin nutzen)
 
9. Sind die an Trackinganbieter übergebenen Werte datenschutztechnisch erlaubt? (Order ID, Produkt IDs, Neu- oder Bestandskunde sind beispielsweise kein Problem, personenbezogene Daten wie Name und Adresse dürfen nicht über die Trackingpixel übergeben werden)
 
10. Werden die nicht direkt eingebauten Pixel weiterer gewünschter
Trackinganbieter auch mit ausgespielt, z.B. über Container-Tags?
Integriert gemanagte Cross-Channel-Kampagnen lohnen sich: Nutzer, die sowohl auf Google- als auch auf Facebook-Ads klicken, kaufen mit einer doppelt so hohen Wahrscheinlichkeit - und geben mehr aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Marin Software.




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