So erkennen Suchmaschinen hochwertige Inhalte

Lesbarkeit und Bilder

3. Lesbarkeit auf einer Seite

Um möglichst brauchbare Ergebnisse bereitzustellen, berücksichtigt Google auch die Lesbarkeit eines Textes, das heißt wie einfach (oder auch schwer) sich bestimmte Seiten lesen lassen. Wir haben die Lesbarkeitsskala von Flesch genutzt, die über die Analyse von Wort- und Satzlängen die Lesbarkeit von Inhalten bewertet. Die Skala reicht dabei von 0 (schwer) bis 100 (leicht).
Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass bei Google.com beispielsweise besonders gut rankende Webseiten einen durchschnittlichen Wert von 73/74 aufweisen. Bewertungen zwischen 60 und 70 werden übrigens als leicht verständliche Inhalte für Schüler zwischen 13 und 15 Jahren verstanden. Im deutschen Index sind die Werte leicht anders. Hier sind gut rankende Inhalte im Durchschnitt etwas anspruchsvoller.
Daraus lässt sich ableiten, dass sich Inhalte an der Zielgruppe orientieren sollten. Das klingt zunächst recht trivial, wird jedoch oft vernachlässigt. Folglich sollten Texte, die nicht von einem Fachpublikum verstanden werden sollen, einfach zu lesen und vor allem verständlich sein, damit sie in der organischen Suche auch entsprechend hoch gerankt werden. Suchanfragen, die dagegen mehr auf akademische Themen und Inhalte abzielen, sollen und dürfen natürlich anders geschrieben sein. Entsprechend wichtig ist es also, Inhalte auf die Absichten einer Suchanfrage auszurichten und die Nutzergruppe, die adressiert werden soll, sowie deren Bedürfnisse genau zu kennen - und entsprechend individualisierten Content zu erstellen.

4. Weniger Werbung auf der Seite

Weniger ist mehr, das gilt vor allem für die Platzierung von Werbung auf einer Webseite. Seiten, die unter den Top-30-Positionen ranken, beinhalten nach unserer Analyse im Allgemeinen weniger Werbung als der Durchschnitt. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Adlinks und Google AdSense-Integrationen negativ mit guten Platzierungen korrelieren. Diese anhaltende Veränderung stützt den Wunsch der User, ganzheitliche Inhalte zu finden und zu lesen und nicht durch Werbung abgelenkt zu werden.

5. Bilder

Sicher ist es längst keiner Rede mehr wert, aber Bilder und Videos betrachtet Google als äußerst wichtig -abgesehen davon, dass sie eine Seite wesentlich attraktiver und ansprechender für den Leser machen und somit die Zeit verlängern, die der User mit dem Content interagiert. Die besten zehn Seiten unter den organischen Suchergebnissen von Google zeigen in der Regel zwischen sechs und acht Bilder. Dies ist natürlich nur ein Durchschnittswert. Doch stellen Sie sicher, dass sie ebenso relevante und hochwerte Bilder integrieren, die Ihr Ranking über positive Usersignale wiederum vorteilhaft beeinflussen.
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